Schlagzeilen
Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die AfD laut »Deutschlandtrend« auf 18 Prozent, gleichauf mit der SPD. In anderen Parteien herrschen Fassungslosigkeit, Frust – und ein wenig Selbstkritik.
Viele der 1675 Krankenhäuser in Deutschland könnten überflüssig sein: Laut einer GKV-Vorständin wäre eine gute Versorgung auch mit 1250 Kliniken gesichert – sie dringt auf Umsetzung der Lauterbach-Reform.
Gegen das Umfeld der Band Rammstein werden Vorwürfe von Übergriffen erhoben. Doch viel gravierender ist das abstoßende System von Machtmissbrauch und Unterwerfung in der Musikszene.
Die AfD projiziert Überfremdungsängste, für Ökoesoteriker ist er der Rächer von Mutter Natur. Warum der Wolf die Gemüter erhitzt.
Noch vor der Sommerpause soll ein Untersuchungsausschuss im Bundestag zur Cum-ex-Affäre starten. Die Union wirft der SPD dennoch Blockade vor – und droht im SPIEGEL mit dem Gang vor das Bundesverfassungsgericht.
Von der »Rückführungsoffensive« der Ampelkoalition ist bislang nicht viel zu merken: Im ersten Quartal hat Deutschland nach SPIEGEL-Informationen lediglich 3560 Personen ohne Bleiberecht abgeschoben.
Die Ampelkoalition nähert sich einer Heizungslösung.
Um Wladimir Putins Zeit beim KGB in Dresden ranken sich wilde Mythen, so soll er sogar einen Mord deutscher Terroristen angeregt haben. Doch SPIEGEL-Recherchen zeigen nun: Der heutige russische Präsident war wohl eher kein Topagent.
Zwei Tage ist es her, dass Ermittler in mehreren Bundesländern mutmaßliche Unterstützer der Terrororganisation "Islamischer Staat" festnahmen. Sechs von ihnen sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: Terrorfinanzierung.
Von Seehofer gefordert, von Merkel beerdigt – nun wiederentdeckt: Sachsens Ministerpräsident will eine Obergrenze von 200.000 Geflüchteten im Jahr. Auch eine Änderung des Grundgesetzes schwebt ihm vor.
Mit seiner Stammtisch-Runde »Viertel nach Acht« sorgt »Bild« seit zwei Jahren regelmäßig für Kontroversen. Nun könnte das mit hohen Erwartungen gestartete Talk-Format nach SPIEGEL-Informationen bald Geschichte sein.
Knapp die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland arbeiteten 2022 in einem tarifgebundenen Betrieb. Dabei gibt es laut Statistischem Bundesamt große Unterschiede zwischen Branchen und Bundesländern.