Wirtschaft
Der Rechtsstreit über die gescheiterte Verkehrsabgabe ist beendet. Jetzt braucht es einen neuen Anlauf – ohne billigen Populismus.
Audi befindet sich mitten in einem Programm zum Stellenabbau, die Belegschaft soll um fast 10.000 Mitarbeiter schrumpfen. Gleichzeitig sucht der Konzern aber an anderer Stelle hunderte neue Kräfte.
Die Welle der Preisanhebungen wirkt sich auch im Getränkemarkt aus, der Liter Bier hat sich allein 2023 im Schnitt um sieben Cent verteuert. Eine Folge: Früher übliche Angebote – ein Kasten für knapp 10 Euro – gibt es kaum noch.
Im Streit um eine faire und rechtlich angemessene Bezahlung haben sich freigestellte Betriebsräte vor Gericht gegen VW durchgesetzt. Der Autokonzern muss Gehaltskürzungen wieder rückgängig machen.
Die Nachfrage von Unternehmen nach Büroflächen ist deutlich eingebrochen. Zugleich zeigt eine Untersuchung in sieben großen deutschen Städten: Teure Lagen sind besonders gefragt.
Laut einem Medienbericht sollen die CO₂-Aufschläge auf fossile Brennstoffe schneller steigen als zunächst geplant. Beispielrechnungen zeigen, was das für Verbraucher bedeuten würde.
Die Bahn will ein Streikchaos im Sommer abwenden: Ex-Innenminister Thomas de Maizière und die SPD-Politikerin Heide Pfarr sollen zwischen dem Konzern und der Gewerkschaft EVG vermitteln.
Die Konflikte um den aktuellen Haushalt sind nicht gelöst, da prophezeit Finanzminister Lindner schon weitere harte Verhandlungen: »Der Staat kann nicht alles mit Geld lösen, er kann nicht überall helfen.«
Mietpreise kannten lange nur eine Richtung – nach oben. Die hohen Zinsen verschärften den Trend noch. Einer Erhebung der Plattform ImmoScout24 zufolge ist nun zumindest der Anstieg etwas gebremst.
Die Empörung über Kürzungen für Besserverdiener verdeckt das wahre Problem beim Elterngeld: Die Sätze für Normalverdiener sind viel zu gering.
Die Zinsen hoch, die Preise ebenfalls: Ein Hauskauf ist für Normalverdiener oft unerschwinglich. Nun erwägt die Politik, bei der Grunderwerbsteuer zu entlasten – sofern die Immobilie selbst bewohnt wird.
Wer CO₂ ausstößt, muss künftig womöglich mehr zahlen: Die Bundesregierung will die Preise des nationalen Emissionshandelssystems laut einem Bericht deutlich anheben – Heizen und Tanken dürfte für viele teuer werden.