Schlagzeilen
Die Verunsicherung über die Zukunft der angeschlagenen US-Bank First Republic war aus Sicht der schwedischen Pensionskasse Alecta zu groß. Deshalb hat sie ihre Anteile an der Regionalbank verkauft – mit herbem Verlust.
Die Nato hat Chinas Präsidenten vor einer Aufrüstung Russlands gewarnt. Generalsekretär Stoltenberg drängte Xi Jinping indes, das Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten zu suchen.
»Eieiei Verpoorten« – den Slogan hat wohl jeder schon einmal gehört. Dieser Wiedererkennungswert ist teuer erkauft. Die Konkurrenz soll davon nicht profitieren. Doch die lässt sich das Eiern nicht verbieten.
In Abu Dhabi erscheint Syriens Diktator Baschar al-Assad gemeinsam mit seiner Frau zurück auf der Weltbühne. Das schreckliche Erdbeben und nachsichtige Nachbarn ebnen ihm den Weg – für den Westen stellen sich schwierige Fragen.
Im April 2021 kam Tschads Langzeitherrscher Idriss Déby Itno bei einem Truppenbesuch an der Grenze zu Libyen ums Leben. Knapp zwei Jahre danach sind dafür rund 450 Rebellen verurteilt worden.
Immer noch bleiben viele medizinische Studien jahrelang unveröffentlicht. Das zeigt eine Auswertung von Wissenschaftlern der Berliner Charité. Mediziner kritisieren, dass dadurch Patienten gefährdet und Mittel verschwendet würden. Von M. Grill.
Um die steigenden Verluste zu kompensieren, sucht die Wagner-Gruppe händeringend nach neuen Söldnern. Bei einer Truppe wird sie besonders oft fündig.
Trotz ihrer Notübernahme kündigte die Credit Suisse die reguläre Auszahlung von Boni an. Nun hat die Schweizer Regierung bestimmte variable Vergütungen vorerst gestoppt.
Russlands Präsident Putin betrachtet Chinas international skeptisch aufgenommenes Ukraine-Papier als Basis "für eine friedliche Lösung". Zugleich kritisierte er den Westen - und warnte Großbritannien. China betonte seine "unparteiische Position".
»Als hätte es das gesamte letzte Jahr nicht gegeben«: Außenministerin Baerbock hat von China mehr Einsatz für Frieden in der Ukraine gefordert. Doch Staatschef Xi versichere Moskau die Freundschaft – das sei »bedauerlich«.
Die Staatsanwaltschaft München I hat die Ermittlungen nach dem 2022 vorgelegten Missbrauchsgutachten für das Erzbistum München und Freising abgeschlossen. Das Ergebnis ist ernüchternd, meint Simon Berninger.
Der EuGH eröffnet mit seinem Urteil zu Thermofenstern Autobesitzern die Chance auf Schadensersatz - anders als bislang der Bundesgerichtshof. Eine Klarstellung, die dringend nötig war, meint Gigi Deppe.