Schlagzeilen
In Berlin kommt es vielleicht zu einer GroKo, einem Bündnis zwischen SPD und CDU. Nun haben beide Parteien festgelegt, wer sie in den Koalitionsverhandlungen vertritt. Noch in dieser Woche soll es losgehen.
Populisten und Autokraten weltweit nutzen Social Media immer raffinierter, um Demokratien anzugreifen. Whistleblower warnen vergebens. Ihr Vorwurf: Tech-Konzerne und Politik unternehmen immer noch zu wenig dagegen.
Proteste gegen längeres Arbeiten in Frankreich, Debatte über Viertagewoche in Deutschland. Außerdem: Pistorius in Litauen. Und: der Herausforderer Erdoğans. Das ist die Lage am Dienstagmorgen.
Normalerweise verpackt Chinas Führung ihre Kritik am Westen in vage Formulierungen – doch jetzt wurde Präsident Xi Jinping deutlich: Er sprach von einer »umfassenden Einkreisung« seines Landes.
Trotz schwerster Attacken ist die ukrainische Armee entschlossen, die Stadt Bachmut zu halten. Kiews Generalstaatsanwalt prüft ein mutmaßliches Tötungsvideo. Und: 307 Kinder aus besetzten Gebieten zurückgeholt. Die jüngsten Entwicklungen.
»Die über Jahrzehnte erzielten Fortschritte verschwinden vor unseren Augen«: Mit eindringlichen Worten warnen die Vereinten Nationen vor massiven Rückschritten bei den Rechten von Frauen und Mädchen weltweit.
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat klargemacht, dass sich die Streitkräfte des Landes nicht aus Bachmut zurückziehen werden. Stattdessen würden sie aufgestockt. Diese Entscheidung sei einstimmig gefallen.
Laut der Ukraine wurden über 300 Kinder aus besetzten Gebieten zurückgebracht. Der ukrainische Generalstaatsanwalt untersucht ein Video der Erschießung eines Soldaten. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Kanzler Scholz hat Litauen eine deutsche Kampfbrigade zum Schutz vor Russland zugesagt. Strittig aber ist, ob der Verband dort dauerhaft stationiert wird. Verteidigungsminister Pistorius muss die Wogen glätten.
In Mexiko sind mehr als 100 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einem Lastwagen entdeckt worden. Die 103 Kinder und Jugendlichen kamen aus Guatemala und gehörten zu einer Gruppe von rund 340 Migranten aus Süd- und Mittelamerika.
In Iran sind zahlreiche Schülerinnen mit Vergiftungserscheinungen in Krankenhäuser eingeliefert worden, Teheran geht von gezielten Angriffen aus. Nun schaltet sich auch die Regierung in Washington ein.
Diamanten sind der beste Freund der Frau – doch Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro hat ihretwegen Ärger. Er soll teuren Diamantenschmuck, ein Geschenk der saudischen Regierung, nach Brasilien »geschmuggelt« haben.