Wirtschaft
Marode Straßen und Schienen, veraltete Werke, kaum Neubau: In Deutschland investieren Staat und Privatwirtschaft weniger in Neues, als das Alte an Wert verliert. Der Trend erreichte 2025 ein historisches Tief.
Die europäischen Staaten suchen dringend nach zuverlässigen Partnern, (nicht erst) seit in den USA das Chaos regiert. Nun steht ein EU-Deal mit Canberra. Die deutschen Autobauer frohlocken.
Mit mehr als 200.000 Patentanmeldungen verzeichnete das Europäische Patentamt 2025 einen Rekord. Aus Deutschland kommen insgesamt weniger Anträge als im Vorjahr, in einem Bereich legen sie jedoch deutlich zu.
Immer wieder wird in Produkten für Kinder Asbest gefunden. Die Stiftung Warentest hat nun 18 Sand-Fabrikate unter die Lupe genommen. Ein Drittel davon war mit dem krebserregenden Stoff verseucht.
Mit einem Ultimatum hatte US-Präsident Trump Iran in die Knie zwingen wollen. Dann zog er zurück. Die Reaktion an den Börsen könnte deutlicher nicht ausfallen.
Öffentlich spielte Wladimir Putin russische Wirtschaftsprobleme lange runter. Nun kann auch er die schwachen Zahlen nicht mehr leugnen. Seine Erklärung: zu viele Feiertage.
Auf dem Gerichtswege wollten Umweltschützer BMW und Mercedes-Benz zu einem Verbrenner-Aus ab 2030 verpflichten. Der BGH sieht die Zuständigkeit jedoch bei der Politik, nicht bei den Gerichten.
Ein Großteil der Fernwärme in Deutschland stammt aus Gaskraftwerken, deren Kosten mit dem Irankrieg steigen. Für viele Haushalte dürfte Heizen teurer werden – allerdings mit zeitlichem Verzug.
Nach der Wahl-Niederlage in Rheinland-Pfalz ist die SPD in der Defensive. Als einer der Ersten ergreift Sozialexperte Karl Lauterbach die Initiative: mit einer Wiederbelebung der Idee einer Umverteilung im Rentensystem.
Die Folgen des Angriffs auf Iran machen den Staaten in aller Welt immer schwerer zu schaffen. IEA-Chef Fatih Birol hat vor allem die Energieversorgung im Blick – und warnt vor den Folgen einer Fortdauer des Krieges.
Die Wohnkosten sind der größte Kostenblock in monatlichen Etat von Studierenden und Auszubildenden. Experten fordern schnelle Abhilfe durch den Staat.
Im politischen Ringen um Verbesserungen bei der Bezahlung wollen zahlreiche Apotheken für einen Tag nicht öffnen. Für dringende Patienten-Anliegen sollen aber Notdienste da sein.