Schlagzeilen
Nach dem Beschäftigungsverbot für Frauen in Afghanistan haben viele Hilfsorganisationen ihre Arbeit überwiegend ausgesetzt. Stefan Recker von Caritas International erklärt die Konsequenzen - und warum er noch auf einen Kompromiss hofft.
Nach der Empörung über das Beschäftigungsverbot für Frauen bei Hilfsorganisationen hat ein Taliban-Minister eine mögliche Aufhebung des Erlasses angedeutet. Er wolle helfen, "einen Ausweg aus dieser Situation zu finden". Von Peter Hornung.
Seit Monaten gibt es im Iran Proteste gegen die Regierung. Um deren Internetsperren zu unterwandern, hat US-Milliardär Musk nun fast 100 Satelliten aktiviert. Präsident Raisi kündigte indes "keine Gnade" gegenüber "Feinden" an.
Lange konnten Menschen aus China kaum reisen - auch wegen der Isolationspflicht nach der Rückkehr. Die soll künftig wegfallen, das Interesse an Buchungen ist entsprechend groß. Airlines loten aus, ob sie ihr Angebot ausweiten.
Die Staatsanwaltschaft Neuruppin prüft derzeit den Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung gegen die "Letzte Generation". Nun haben sich mehr als 1300 Menschen selbst als Unterstützer der Gruppe angezeigt.
Laut einer Umfrage befürwortet nur noch ein Viertel der russischen Bevölkerung den Ukraine-Krieg. Ein Clip aus den sozialen Netzwerken zeigt nun scheinbar eine andere Realität.
Eigentlich sollten russische Soldaten in Bergkarabach für Ordnung sorgen. Doch nun sind 120.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten.
Die Koalition hat sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge auf die Besetzung mehrerer hochrangiger Botschafter-Posten geeinigt. So soll der FDP-Politiker Lambsdorff die schwierige Position in Moskau übernehmen.
Im Zusammenhang mit dem Einbruch in das Grüne Gewölbe hatten Polizeitaucher über Weihnachten einen Berliner Kanal abgesucht. Nun ist der Einsatz beendet, Beweismittel wurden nicht gefunden.
Nach den Aussagen des Virologen Drosten fordern FDP-Politiker ein Ende der Corona-Maßnahmen, doch Minister Lauterbach bremst: Die Kliniken seien voll, das Personal sei überlastet. Die Union drängt auf eine Bund-Länder-Konferenz.
Für ihre Reise zu Weihnachten haben so viele Menschen wie nie auf die Deutsche Bahn gesetzt. Die Zahl der Fahrgäste vom 22. bis 28. Dezember werde bei 3,2 Millionen liegen, so der Konzern. Der Betrieb sei "stabil und weitgehend reibungslos" verlaufen.
Im Vergleich zum Wahljahr 2021 haben die Parteien in diesem Jahr deutlich weniger Großspenden erhalten. Die höchste Summe verbuchte laut ARD-Hauptstadtstudio die CDU, doch auch sehr kleine Parteien konnten sich maximal freuen. Von Martin Schmidt.