Schlagzeilen
Die Industrie kämpft mit hohen Energiekosten und anhaltenden Lieferengpässen. Die Zahl der Beschäftigten wächst dennoch: laut vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes bereits den achten Monat in Folge.
Im AKW-Streit sind die Grünen bereit, zwei Kraftwerke bis ins Frühjahr weiterlaufen zu lassen. Dies sei bereits ein Kompromissangebot, so Parteichefin Lang. Nun müsse sich "die andere Seite" bewegen. Doch danach sieht es derzeit nicht aus.
Yuya Osako hat sich nach seinem Abschied von Werder Bremen zum Leistungsträger in Japan entwickelt.
Nach dem Großbrand im Ewin-Gefängnis in Teheran ist die Zahl der Opfer auf acht gestiegen. Ursprünglich hatte die iranische Justiz vier Tote und 61 Verletzte gemeldet. Vier Schwerverletzte seien nun im Krankenhaus gestorben.
Die Sozialleistungsquote dürfte im nächsten Jahr stark steigen. Die Rezession und das Bürgergeld tragen dazu bei. Die Deutschen landen damit im internationalen Vergleich auf den vorderen Plätzen. Nicht alle finden das gut.Von Autor Oliver Stock (WirtschaftsKurier)
Die Energiekrise in Deutschland werde nicht so schnell verschwinden, sagt IWF-Vize Gita Gopinath in einem Interview. Und es müsse alles getan werden, um die Inflation zu senken.
Vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in Brasilien haben Amtsinhaber Bolsonaro und Herausforderer Lula in einer TV-Debatte schwere Vorwürfe gegeneinander erhoben. Sie bezichtigten sich gegenseitig der Lüge.
Chinas Regierung rechnet mit einer deutlichen Erholung der heimischen Wirtschaft im dritten Quartal. Die Null-Covid-Strategie hatte die chinesische Konjunktur in den vergangenen Monaten schwer belastet.
In deutschen Wäldern wird mehr Holz geklaut. Grund sind die hohen Energiepreise und Brennholzmangel. Forstämter reagieren mit mehr Kontrollen, Waldeigentümer berichten von immer dreisterem Diebstahl. Von Philipp Wundersee.
Der Krieg gegen die Ukraine hat einer Studie zufolge vier Millionen Kinder in die Armut gestürzt. Nach UN-Angaben ist die Zahl in einem Jahr um 19 Prozent gestiegen. Besonders stark betroffen sind Kinder aus Russland.
Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist am Morgen erneut von Explosionen erschüttert worden. Kurz zuvor hatten die Sirenen vor Luftangriffen gewarnt. Nach Angaben des Präsidialamtes wurde die Stadt mit Angriffsdrohnen attackiert.
Sorgen über eine weitere Verschärfung der globalen Finanzbedingungen und die britischen Finanzturbulenzen verunsichern die Anleger. Nun wird sich weisen, wie nachhaltig die jüngsten Kursgewinne sind.