Schlagzeilen
Die Verbraucher schauen pessimistisch auf die Entwicklung ihres Einkommens und bleiben beim Konsum zurückhaltend. Das liegt auch am Irankrieg. Der Handel erwartet ein enttäuschendes Ostergeschäft.
Anhaltende Hormus-Blockade, hochschnellende Sprit- und Heizölpreise: Deutsche Verbraucher müssen sich der Bundesbank zufolge darauf einstellen, dass die Inflationsrate in den kommenden Monaten deutlich steigt.
Bewegung im Führungsstreit bei der FPD: Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende und Bundesvize Henning Höne will Parteichef werden. Aber nicht als Teil eines Duos mit Marie-Agnes Strack-Zimmermann, sondern allein.
Mitten in grün-schwarzen Sondierungen kommt scharfe Kritik an Manuel Hagel aus dem eigenen CDU-Landesverband in Baden-Württemberg. Im konservativen Flügel ist von »fataler Inhaltslosigkeit und fehlender Spontaneität« die Rede.
Erst vor wenigen Monaten ist die Pendlerpauchale bereits gestiegen, nun bahnt sich eine weitere Anhebung an: Angesichts der hohen Spritpreise zeigt sich Wirtschaftsministerin Reiche aufgeschlossen für eine Steuererleichterung.
Um die Kosten für Wirtschaftsreformen einzudämmen, könnte die Regierung die Mehrwertsteuer anheben. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hält einen solchen Schritt für »Gift«, auch der Einzelhandel warnt.
Im Kampf gegen die stark gestiegenen Spritpreise hat der Bundestag verschiedene Maßnahmen beschlossen: Tankstellen sollen nur noch einmal am Tag die Preise erhöhen dürfen, außerdem wird das Kartellrecht verschärft.
Parkraumkontrolle, Punktehandel, digitaler Führerschein: Schwarz-Rot will das Straßenverkehrsgesetz erneuern. Falschparker dürften es künftig schwerer haben. Die Pläne im Überblick.
Der US-Präsident nimmt mit seiner Außenpolitik die Weltwirtschaft in Geiselhaft. Ökonomen sehen Deutschland in einer besonders schwierigen Lage. Die SPIEGEL-Titelstory.
Deutschland droht ein weiteres Jahr wirtschaftlicher Stagnation. Der Krieg im Nahen Osten lenkt von den eigentlichen Problemen ab.
PFAS-Chemikalien gefährden die Gesundheit, stecken aber in vielen Alltagsprodukten. Die EU-Chemiebehörde will sie deshalb nun weitgehend verbannen lassen, doch wichtige Fragen sind noch offen.
Um Umweltschäden zu verhindern, müssen große Klärwerke zusätzliche Schadstofffilter einbauen. Den Großteil der Kosten sollen Kosmetik- und Arnzeifirmen tragen. Doch Europas Konservative wollen die Richtlinie kippen.