Schlagzeilen
Erstmals dürfen bei der Oscar-Verleihung auch Filme nominiert sein, bei deren Entstehung Künstliche Intelligenz eine Rolle spielte. Noch kann KI keine ganzen Spielfilme erzeugen - aber der KI-Anteil in Filmen wächst. Von Sven Kästner.
Die USA und Israel kämpfen gemeinsam gegen Iran. Der Historiker Michael Brenner erklärt, wie es zu dieser engen Partnerschaft kam – und warum sie nun auf dem Spiel steht.
Sie sollen taktische Atomwaffen mehr als 400 Kilometer weit verschießen können: Nordkorea hat ein neues Raketensystem getestet – vor den Augen des Diktators Kim Jong Un und seiner Tochter. Südkorea protestierte gegen die »Provokation«.
Russland fehlen Millionen Arbeitskräfte. Hilfe in der Not kommt auch aus Indien. Mehr als 72.000 Menschen sollen in diesem Jahr von dort kommen - trotz Berichten über Ausbeutung und Diskriminierung. Von Norbert Hahn.
Proteste in Kuba sind selten. Nun hat eine Gruppe von Demonstranten ein Büro der Kommunistischen Partei gestürmt. Präsident Díaz-Canel verurteilte die Proteste, zeigte aber ein gewisses Verständnis.
»Hundert Prozent Fake News«: Im Weißen Haus sorgen kritische US-Medienberichte über den Irankrieg für Empörung. Der Chef der Medienaufsichtsbehörde FCC erklärt nun, betroffene Sender könnten ihre Lizenzen verlieren, wenn sie ihren Kurs nicht ändern.
Markus Söder schlägt laut einem Medienbericht ein Mini-AKW-Pilotprojekt in Bayern vor. Der CSU-Chef sprach von einem neuen Kapitel der Kernenergie »ohne die früheren Gefahren«. Als Brennstoff möchte Söder Atommüll nutzen.
Der US-Präsident fordert, wer Öl durch die Straße von Hormus beziehe, müsse »sich kümmern«. Und: Irans Außenminister behauptet, Khamenei sei wohlauf. Die Liveanalyse.
Rund 4000 russische Soldaten befinden sich in Gefangenenlagern in der Ukraine. Zu Kriegsbeginn waren es meist Kriminelle aus Strafkolonien, die bereit waren, für Geld zu töten. Jetzt sind es Männer aus dem Armenhaus Russlands.
Nach dem Riesenballsaal schon wieder ein Nebauprojekt: Am Weißen Haus soll nach dem Willen Donald Trumps ein neues unterirdisches Besucherzentrum entstehen. Die Anlage soll noch vor Ende seiner Amtszeit in Betrieb gehen.
In der Nacht auf Samstag haben Protestierende in Moron offenbar Akten, Computer und Möbel aus einem Parteibüro entfernt und verbrannt. Donald Trump tönt derweil, nach Iran stehe Kuba »als Nächstes« auf seiner Agenda.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Bosnien und Herzegowina ist in einer existenzgefährdenden Finanzkrise. Dahinter steht auch die Absicht bosnischer Serben, den Bestand des Gesamtstaates zu unterminieren. Von David Freches.