Schlagzeilen
Beim Koalitionsausschuss haben Union und SPD einen »Arbeitsprozess« für die geplanten Reformen vereinbart. Entscheidend wird laut Union das letzte Treffen vor der Sommerpause. Die Entlastungsprämie? Ist vom Tisch.
Die Bundesregierung hat nach monatelangen Debatten eine erneute Reform des Heizungsgesetzes auf den Weg gebracht. Der Einbau neuer Gas- und Ölheizungen soll laut dem Kabinettsbeschluss weiterhin möglich sein.
US-Elektroautobauer Tesla plant mit mehr Leuten in Grünheide und will wohl knapp 250 Millionen Dollar investieren. Ab 2027 sollen in dem Werk Batteriezellen und Elektroautos an einem Standort produziert werden.
Baden-Württemberg hat einen neuen Regierungschef: Der Landtag hat Grünenpolitiker Cem Özdemir zum Ministerpräsidenten bestimmt. Die AfD scheitert mit einem taktischen Manöver.
Alle müssen länger arbeiten, heißt es. Der Ökonom Jens Südekum widerspricht: Der SPD-Berater will Facharbeitern eine frühere Rente ermöglichen – und dafür andere länger im Job lassen. Kann das funktionieren?
Im Streit über eine versteckte Preiserhöhung bei Milka-Schokolade hat die Verbraucherzentrale Hamburg gegen den Hersteller Mondelēz einen Sieg erzielt. Das Landgericht Bremen erkennt eine »relative Mogelpackung«.
Der größte deutsche Versicherungskonzern überrascht mit einem starken Ergebnis im ersten Quartal. Der operative Gewinn stieg auf 4,5 Milliarden Euro – mehr als je zuvor.
Das Konsensmodell der Deutschland AG funktioniert nicht mehr. Die Merz-Regierung muss einen Großteil der notwendigen Reformen nicht mit Gewerkschaften und Arbeitgebern durchsetzen, sondern gegen sie.
Lange schien es, als würde die AfD auch in Mecklenburg-Vorpommern der Konkurrenz enteilen. In einer neuen Erhebung von Infratest kann nun jedoch auch die SPD Zuwächse verzeichnen. Anders ist der Trend für CDU und BSW.
Der Chef der Arznei- und Lebensmittelbehörde FDA stemmte sich etwa gegen fruchtige E-Zigaretten – und lag auch sonst mit der Trump-Regierung oft im Clinch. Nun hat der US-Präsident den Rücktritt von Marty Makary verkündet.
Volkswagen steckt in einer tiefen Krise, die Eigentümerholding Porsche SE muss deshalb Millarden abschreiben. Das sorgt dort im ersten Quartal für einen Verlust von 923 Millionen Euro.
Der Verband der Automobilindustrie rechnet mit noch mehr Stellenabbau bis 2035. Branchenpräsidentin Hildegard Müller spricht von einer anhaltenden Standortkrise: »Die Bedingungen verschlechtern sich zusehends.«