Schlagzeilen
Der US-Präsident kündigt nach der Schlappe am Supreme Court einen neuen 15-Prozent-Zoll auf jegliche Importe an. Der größte Gewinner dürfte Brasilien sein. Für die deutsche Exportwirtschaft verschlechtert das die Lage.
Gesundheitsministerin Nina Warken ringt mit den Ländern um die Krankenhausreform. Versicherten drohen mit dem Gesetz höhere Kosten, Patienten höhere Risiken, warnen die Grünen.
Kassenarztchef Andreas Gassen fordert das Ende aller freiwilligen Leistungen. Er will eine Milliarde Euro sparen, das klingt nach einem harten Cut. Aber es ist viel eher ein Ablenkungsmanöver.
Die Europäische Union will die Ratifizierung des Handelsabkommens mit den USA aussetzen – und erst mehr über die neuen Zollpläne erfahren. Die US-Behörden stoppen unterdessen wichtige Zölle.
Zollschranken, starke Konkurrenz: Es war kein leichtes Jahr für Deutschlands Elektronikhersteller. Doch die Jahresbilanz fällt positiv aus. Der US-Markt ist sogar noch wichtiger geworden.
13.000 Befragte, sechs Millionen Euro Kosten: Trotzdem versenkt das Innenministerium eine Untersuchung über Rassismus bei Bundespolizei, Zoll, Bamf. Weil Alexander Dobrindt die Ergebnisse nicht passen?
Die CDU drängt nach ihrem Parteitag auf ein Aus für telefonische Krankschreibungen. In der SPD stößt das auf Widerstand. Auch beim Thema Wehrdienst sind die Koalitionspartner uneins.
Die deutsche Wirtschaft kommt nur schleppend voran, ist aber weiterhin die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Doch andere Länder holen auf – und Experten finden das gar nicht schlecht.
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Gelsenkirchener Sparkasse fühlt sich eine Kundin doppelt getroffen: Für einen Überbrückungskredit soll sie mehr als sieben Prozent Zinsen zahlen.
Manche Krankenkassen bezahlen Zahnreinigungen, andere Homöopathie. Nach Ansicht von Kassenärztechef Andreas Gassen sollte lieber bei solchen Leistungen gespart werden als bei anerkannten Heilmethoden.
Die Deutsche Bischofskonferenz wählt einen neuen Vorsitzenden. Die EU muss eine Haltung zu Trumps Zollwahnsinn finden. Und: Merz und Kramp-Karrenbauer treffen aufeinander. Das ist die Lage am Montagmorgen.
Auf ihrem Parteitag hat sich die CDU für ein Mindestalter von 14 Jahren für soziale Medien ausgesprochen. Die Schwesterpartei hält davon wenig: CSU-Politiker Alexander Hoffmann findet, die Debatte gehe an der Wirklichkeit vorbei.