Schlagzeilen
Moskau holt per Gefangenenaustausch den Tiergartenmörder nach Hause. Pariser Gastronomen klagen über schlechte Geschäfte wegen der Olympischen Spiele. Und im russisch besetzten Donbass fehlt es an sauberem Wasser. Das ist die Lage am Donnerstagabend.
Seit Monaten wurde über einen Gefangenenaustausch des Westens mit Russland spekuliert.
Ein Austausch von Inhaftierten kann nur gelingen, wenn jede Seite profitiert.
Großer Gefangenenaustausch nach Geheimverhandlungen: Moskau hat den US-Reporter Gershkovich, mehrere Deutsche und Kremlkritiker freigelassen. Im Gegenzug entlässt Berlin den russischen Staatsterroristen Krasikov in seine Heimat.
Bei der insolventen Modekette Esprit verlieren fast 1300 Mitarbeiter ihren Job. Weil kein Käufer gefunden wurde, wird der Betrieb heruntergefahren. Nur für die Rechte an der Marke gibt es noch Interessenten.
Der bayerische Ministerpräsident denkt nicht daran, Bundesminister in Berlin zu werden. Bei einem anderen Thema zeigt er sich dagegen gesprächsbereit.
Das Haushalts-Drama der Ampel-Koalition ist noch immer nicht am Ende.
Osten, Westen und immer wieder über die Glienicker Brücke: Auch nach Ende des Kalten Kriegs werden Gefangene im Nahen Osten und zwischen den Großmächten Russland und USA ausgetauscht.
Mit der Bezahlkarte sollen Geflüchtete in Deutschland einkaufen und nur geringe Bargeldsummen abheben. Zwei Asylbewerber haben jetzt dagegen geklagt und Recht bekommen.
Afrika wird zunehmend zum Nebenschauplatz des Ukraine-Kriegs. Ukrainische Spezialeinheiten fügen Russland hier erheblichen Schaden zu. Doch wozu eigentlich?
Rückschlag für die Ampel: Das FDP-geführte Finanzministerium hält Nachverhandlungen zum Haushalt für nötig.
Die Ampel-Koalition muss ihren mühsam erreichten Kompromiss zum Bundeshaushalt 2025 möglicherweise grundlegend nachverhandeln.