Schlagzeilen
Der Tiefbahnhof Stuttgart 21 hätte schon vor Jahren eröffnen sollen. Doch die Bahn verschob den Start immer wieder. Die neue Bahnchefin Evelyn Palla hat nun interne Untersuchungen angekündigt.
Die USA und die EU zerstreiten sich mehr und mehr, zur Freude der russischen Regierung. Das ist die Lage am Sonntag.
Ein Mikrofon zeichnet alles auf, künstliche Intelligenz schreibt den Arztbrief, Termine macht der Chatbot: was die Arztpraxis der Zukunft für unsere intimsten Daten bedeutet.
Zum Auftakt seiner zweitägigen Auslandsreise mahnte Friedrich Merz in Jordanien zu Fortschritten im Gaza-Friedensprozess. Angekommen in Israel, sagte er, die israelische Armee habe Deutschland vor »Dilemmata« gestellt.
Gebrauchte Akkus aus der E-Mobilität sind kein Müll, sondern Rohstoffbank. Bald werden seltene Erden und Metalle aus der »Schwarzmasse« ewig zirkulieren. Wer da noch auf Verbrenner setzt, verliert.
Sahra Wagenknechts Rückzug stand fest, nun übt das BSW den Neuanfang. Auf dem Parteitag in Magdeburg hat die Partei eine neue Führung gewählt. Auch der Name wird geändert, allerdings anders als zunächst vorgesehen.
Der Butterpreis ist im freien Fall: Jetzt verkaufen erste Supermärkte das 250-Gramm-Päckchen für weniger als einen Euro. Damit hat sich der Preis innerhalb eines Jahres mehr als halbiert.
Weihnachtsplätzchen sind in Österreich sehr teuer geworden. Wenn es nach den Behörden geht, soll das offenbar so bleiben: Laut ORF stellen sie jetzt Hobbybäckern nach, die ihre Kekse im Internet verkaufen.
EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola könnte bald zur mächtigsten Frau im Apparat der Staatengemeinschaft aufsteigen. Die Frage ist, ob sie dafür mit den extremen Rechten paktiert.
Bei Flugverspätungen bieten Internetportale betroffenen Passagieren Rechtshilfe für Entschädigungen. Bei der Werbung um Kunden sollten sie aber nicht allzu schlecht über Airlines sprechen.
Die neue Sicherheitsdoktrin von US-Präsident Donald Trump ist ein Schock für Europa. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas macht gute Miene zum bösen Spiel.
Händler in Deutschland machen sich kaum noch Illusionen für das Weihnachtsgeschäft. Denn die Verbraucher geben einen großen Teil ihres Geldes für Einkäufe bei Portalen wie Temu oder Shein aus. Das hat Folgen.