Schlagzeilen
Die Kritik der SPD an Kanzler Olaf Scholz nimmt zu, doch eine offene Revolte scheint die Kanzlerpartei zu scheuen. Am Ende wissen die Genossen: Der Kanzler hat das letzte Wort.
Julian Assange ist nach einer jahrzehntelangen juristischen Schlacht zurück in Australien. Nach dem Deal mit den US-Behörden will sich der Wikileaks-Gründer nun erstmals öffentlich dazu äußern.
Der Bahnkonzern plant offenbar, zahlreiche Fernzüge zu streichen. Von allen Parteien außer der AfD kommt scharfe Kritik. Das Vorhaben sei ein »harter Schlag gegen den Osten«. Die Bahn versucht sich in Schadensbegrenzung.
Die Ausschreibungen von zehn Gigawatt an neuen Gaskraftwerken beginnen nach SPIEGEL-Informationen ein Jahr später als geplant. Die Hälfte der geplanten Meiler fällt unter strenge Umweltauflagen der EU.
Für den Beitritt zur Eurozone gelten bestimmte Kriterien, auch stabile Preise. Bulgarien muss deshalb weiter auf die Einführung der Gemeinschaftswährung warten. Das dürfte in Sofia zum Politikum werden.
Das Auswärtige Amt steht in der Kritik.
Millionen von Milliardären: US-Präsident Joe Biden und sein Herausforderer Donald Trump sammeln für ihren Wahlkampf viel Geld ein. Aktuell hat Trump die potenteren Einzelspender. Die Unterstützer der Kandidaten im Überblick.
Mehr als 400-mal pro Woche fliegt Eurowings während der Sommermonate nach Mallorca. Nun kündigt das örtliche Bodenpersonal des Ferienfliegers Streiks an. Sie könnten aber noch abgewendet werden.
Olaf Scholz muss sparen, aber nicht mit Sportmetaphern. Bettina Stark-Watzinger wird befragt, sagt aber wenig. Und Julian Assange ist frei – aber um welchen Preis? Das ist die Lage am Mittwochabend.
Innenministerin Faeser will Forschungseinrichtungen und Behörden künftig verstärkt in strukturschwachen Regionen ansiedeln. Vor allem kleine und mittlere Städte in Ostdeutschland sollen profitieren.
Schwere Vorwürfe: Mehrere Mitarbeiter des Außenministeriums stehen unter Verdacht, Dienstanweisungen zur Einreise von Personen mit gefälschten Papieren gegeben zu haben.
Aus Rücksicht auf Wirtschaftsinteressen sorgte die Bundesregierung zuletzt dafür, dass neue EU-Russland-Sanktionen schwächer ausfielen, als ursprünglich geplant.