Schlagzeilen
Der französische Präsident will das Atomwaffen-Arsenal seines Landes vergrößern. Er kündigt auch eine entsprechende Militärübung im Verbund mit Deutschland an. Frankreich ist die einzige Atommacht in der EU.
Linke hier, Konservative da und in den USA das Trump-Milieu: Bewegen wir uns nur noch in Blasen? Die Frage ist in manchen Kreisen längst zur Obsession geworden. Mit fatalen Folgen.
Viele Experten und Journalisten kritisieren die Angriffe auf das Regime in Teheran und arbeiten sich an den fragwürdigen Motiven des US-Präsidenten ab. Dabei gibt es Gründe, sich mit den Iranerinnen und Iranern zu freuen.
Iran hat die Straße von Hormus weitgehend blockiert – der Ölpreis schießt in die Höhe, Gas verteuert sich kurzzeitig um fast 50 Prozent. Die Folgen für die Weltwirtschaft könnten gravierend sein, ebenso für die Verbraucher.
Frankreich wird die Zahl seiner Atomsprengköpfe erhöhen. Das hat Präsident Macron in einer Grundsatzrede angekündigt. Zudem werde es gemeinsame Atom-Militärübungen mit Deutschland geben.
Israels Luftwaffe fliegt weiterhin Angriffe in Iran. Aus der Hauptstadt Teheran werden Bombardierungen gemeldet. Im Gegenzug nimmt Iran auch wieder die Golfstaaten ins Visier. Eine neue Front eröffnete sich im Libanon.
Wenn das Regime in Teheran fällt, verliert Russland einen seiner wichtigsten Verbündeten. Trotzdem machen in Moskau auch Jubelmeldungen die Runde. Die Hoffnung: steigende Einnahmen.
Deutschland ist nur Zuschauer beim Krieg gegen Iran, doch die Folgen werden auch hier zu spüren sein – nicht nur in der Wirtschaft. Auf drei Dinge kommt es jetzt an.
Die Bundesregierung bereitet nun doch die Rückholung von Deutschen aus der Golfregion vor - vor allem von Kindern und Kranken. Dazu würden Charter-Maschinen nach Saudi-Arabien und in den Oman geschickt, sagte Außenminister Wadephul.
Die Preise für Öl und Gold steigen, der Dax fällt: Nach den Angriffen von den USA und Israel auf Iran herrscht Unruhe an den Finanzmärkten, Panik bleibt aber aus. Was das für Privatanleger bedeutet.
Angesichts iranischer Drohnenangriffe hat Frankreich den Golfstaaten und Jordanien Unterstützung bei der Verteidigung angeboten. Es gehe um die Sicherheit französischer Einrichtungen, Stützpunkte und des Militärpersonals, so Außenminister Barrot.
Statements für Palästina und Genozid-Vorwürfe - die Abschlussgala der Berlinale sorgt für heftige Diskussionen. Es geht auch um die berufliche Zukunft der Festivalchefin Tuttle. Was ist passiert? Wie könnte es weitergehen? Von Alexander Budweg.