Wirtschaft
Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal nur minimal gewachsen. Von Juli bis September legte das Bruttoinlandsprodukt lediglich um 0,1 Prozent zum Vorquartal zu. Andere EU-Länder sind da weiter.
Zum Jahreswechsel setzen viele Energieunternehmen ihre Preise neu fest. Strom wird vielerorts günstiger, beim Gas kommt es darauf an. Echtes Sparpotenzial birgt ein Anbieterwechsel.
Der Black Friday hat seinen Reiz für Schnäppchenjäger verloren. Offenbar lassen Billiganbieter wie Temu oder Shein selbst Rabattpreise noch hoch erscheinen.
Hausbesitzer erwarten mit Sorge den Bescheid für die neue Grundsteuer. Einer Studie zufolge wird der Kostenanstieg gar nicht so hoch ausfallen, weil die Kommunen die Hebesätze schon längst kräftig erhöht haben.
Über vier Jahre haben Wirecard-Aktionäre gewartet: Am Bayerischen Obersten Landesgericht beginnt das Musterverfahren gegen Ex-Manager und Wirtschaftsprüfer des Pleitekonzerns. Den Anlegern drohen herbe Enttäuschungen.
Das Batterieunternehmen Northvolt steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Ein Schutzverfahren soll Zugang zu neuen Geldern ermöglichen. Der Deutschlandchef erklärt die Folgen für die Gigafabrik in Heide.
Die dritte Verhandlungsrunde in Wolfsburg endet ohne Einigung. Der IG-Metall-Verhandlungsführer schwört die Belegschaft auf einen »Arbeitskampf, den die Bundesrepublik so seit Jahrzehnten nicht erlebt hat« ein.
Franziskus schickt einen ungewöhnlichen Brief an seine Kardinäle und schlägt Alarm: Das Rentensystem werde mittelfristig nicht mehr funktionieren. Er verlangt Opferbereitschaft.
Die Verkäufe in China schwächeln, Mercedes verschärft deshalb seinen Sparkurs. Im Konzern ist von zusätzlichen Milliardeneinschränkungen die Rede. Zu möglichen Stellenstreichungen äußerte man sich nicht.
Bei Deutschlands größtem Autokonzern stehen die Zeichen auf Eskalation. Vertreter der Belegschaft drohen mit Streiks noch in diesem Jahr, wenn sich nicht bald eine Einigung zum geplanten Sparprogramm findet.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach will keinem Kabinett in einer Koalition mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht angehören. Er sehe »keine Grundlage« für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Schwache Konjunktur, steigende Kosten: Unternehmen in Deutschland haben es gerade schwer. Mehr als 20.000 könnten 2024 pleitegehen. Das Statistische Bundesamt meldet für Oktober bedenkliche Zahlen.