Wirtschaft
Lange schwieg die Wirtschaft zum Aufstieg der AfD, Innenministerin Faeser mahnte zuletzt eine klarere Haltung gegen die in Teilen rechtsextreme Partei an. Nun hat sich der BDI-Präsident Russwurm positioniert.
Betrüger haben Europas größten Kupferkonzern über Jahre hinweg ausgenommen. Nun hat der Aurubis-Aufsichtsrat einen Anwalt beauftragt, den eigenen Vorstand zu überprüfen.
Tausende Käuferinnen und Käufer hatten mit einer Förderung ihres neuen E-Autos gerechnet – doch nach der Haushaltskrise lief diese abrupt aus. Nun werben mehrere Autobauer damit, die Prämie selbst auszuzahlen.
Die geplanten Milliarden für die Deutsche Bahn aus dem Klimafonds KTF sind nach dem Verfassungsgerichtsurteil zum Haushalt gestrichen. Stattdessen soll das Eigenkapital stärker als bisher geplant steigen.
Statt einer höheren Kerosinsteuer will die Ampelregierung nun die Abgaben auf Flugtickets anheben. Zahlen müssen die je nach Strecke gestaffelten Aufschläge die Fluggesellschaften – und damit wohl auch die Passagiere.
Schon ab Januar drohen neue Ausstände: Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der GDL haben sich die Mitglieder der Lokführergewerkschaft für umfassendere Arbeitskämpfe ausgesprochen.
Die VW-Kernmarke befindet sich laut Betriebsratschefin Cavallo in einer »Mehrfachkrise«. Der Konzern will sich nun gesundsparen, bei den Materialien – und beim Personal.
Das Strom- und Wassernetz gehört bereits der Stadt, nun soll ein weiterer Meilenstein dazukommen: Berlin gibt für das Fernwärmenetz von Vattenfall mehr als eine Milliarde Euro aus – vorausgesetzt, das Abgeordnetenhaus stimmt zu.
Die Biotechrivalen Biontech und Curevac überziehen sich gegenseitig mit Klagen zu Coronaimpfstoffen. Nun hat ein Bundesgericht das Mainzer Unternehmen gestärkt: Ein Patent, das Curevac beansprucht, gilt nicht in Deutschland.
Wenn die SPD sich als Hüterin des Sozialstaats feiert, wissen alle: Eigentlich ist es Zeit für Reformen.
Auch 33 Jahre nach der Einheit hinkt der Osten Deutschlands wirtschaftlich hinterher. Im kommenden Jahr könnte die Konjunktur dort nur leicht wachsen – etwas schlechter als im Westen. Das liegt auch an der Demografie.
Bund und Land dürfen nach einer Entscheidung der EU-Kommission die Stahlproduktion im Saarland fördern. Insgesamt sollen 2,6 Milliarden Euro fließen – auch für den Einsatz klimafreundlicher Energie aus grünem Wasserstoff.