Wirtschaft
Zu wenig Vertrauen, zu viel Regulierung: Investorin Susanne Klatten beklagt schlechte Rahmenbedingungen für Unternehmen. Insbesondere in der Chemieindustrie drohe die Abwanderung von Firmen.
Der Projektentwickler ist pleite, die Handwerker ziehen ab: Auf vielen Baustellen werden gerade die Arbeiten gestoppt – niemand kann einziehen. Was heißt das für die Betroffenen?
Die Immobilienfirma Signa steckt in schweren Finanznöten. Nach dem Rückzug ihres Gründers René Benko will das Unternehmen nun noch in diesem Monat einen Sanierungsplan vorlegen.
Die Bundesregierung will die Stromkosten für alle produzierenden Betriebe senken. Das setzt die falschen Signale, benachteiligt private Haushalte – und ist zu wenig für die Unternehmen, die wirklich Hilfe brauchen.
Das Gesetz soll verhindern, dass Konzerne ihre Gewinne in Steueroasen verlagern: Große Unternehmen sollen künftig eine Mindeststeuer von 15 Prozent zahlen. Den Linken geht das nicht weit genug.
Eine US-Tochter der größten chinesischen Bank ICBC ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Dies hatte Auswirkungen auf die Systeme des Geldinstituts.
Seit Monaten ringt Edeka mit Kellogg’s um die Verlängerung der Lieferverträge. Jetzt soll der US-Cerealienhersteller Schadensersatz bezahlen, weil er nicht geliefert hat – es geht um eine heikle juristische Frage.
In der Coronapandemie haben Hilfsmaßnahmen wie das Kurzarbeitergeld die Reserven der Bundesagentur für Arbeit aufgezehrt. Jetzt sollen neue Rücklagen in Milliardenhöhe aufgebaut werden.
Der Bedarf für das neue Bürgergeld ist offenbar höher als gedacht. Die Bundesregierung erklärt das mit der »eingetrübten wirtschaften Lage«. Die Union kritisiert, die Hilfe setze »falsche Anreize«.
Ein hohes Startkapital für alle, bezahlt vom Staat – das könnte die Ungleichheit in Deutschland laut Forschern deutlich reduzieren. Eine Vermögensteuer oder eine höhere Erbschaftsteuer würden dagegen verblüffend wenig bringen.
Millionen Menschen sterben jedes Jahr weltweit, weil Antibiotika nicht mehr wirken. Schuld daran sind auch die Produktionsbedingungen. Eine aktuelle Abwasseruntersuchung zeigt dringenden Handlungsbedarf.
Fast 700 Millionen Euro hat der gescheiterte Unternehmer René Benko vom deutschen Staat erhalten. Der Fall ist ein Lehrbeispiel für die Gefahr von Subventionen.