Sport
Mit einer exzellenten Bilanz beenden die deutschen Athletinnen und Athleten die Europameisterschaft. Die sportlichen Leistungen in Birmingham waren beachtlich – die Rahmenbedingungen häufig nicht.
In der Kreisliga will Ex-Nationalspieler Niklas Süle den Fußball noch einmal »in vollen Zügen genießen«. Doch der Auftakt mit dem SV Tiefenbach ging schief. Vielleicht auch, weil Süle nicht auf seiner Stammposition spielte.
Europarekordler Frederik Ruppert hat sich bei der EM in Birmingham mit Gold über 3000 Meter Hindernis belohnt, Karl Bebendorf wird Dritter. Für die Leistungsexplosion der Deutschen in den Laufdisziplinen gibt es Gründe.
Bei einem wahren Zielspringen an die Sieben-Meter-Marke blieb Favoritin Malaika Mihambo überraschend ohne EM-Medaille. Das ging ihr merklich nahe, wie ein bewegendes Interview zeigte.
Julia Ulbricht hat völlig überraschend die erste EM-Medaille der deutschen Speerwerferinnen seit acht Jahren gewonnen. Die Deutsche Meisterin erfüllte sich einen Traum – und nahm direkt den nächsten ins Visier.
Frederik Ruppert war über die 3000 Meter Hindernis als Favorit angetreten, komplett souverän gewann er EM-Gold. Mit einem starken Schlussspurt folgte Karl Bebendorf seinem Teamkollegen aufs Podest.
Bei der EM-Premiere über 4x100 Meter war nur Großbritannien schneller als das deutsche Mixed-Quartett. Dank der Team-Medaille schließt Gina Lückenkemper Frieden mit den Titelkämpfen in Birmingham.
Nach Doppel-Gold im Freiwasser wollte Isabel Gose auch im Becken triumphieren. In drei Starts reichte es dreimal zu Silber, nicht aber zur vollkommenen Zufriedenheit.
Martina Voss-Tecklenburg hat nach ihrer Zeit beim DFB einen neuen Job gefunden. Für die frühere Bundestrainerin geht es zurück in die Schweiz, wo sie bereits zwischen 2012 und 2018 tätig war.
Der FC Arsenal feiert einen Traumstart in die neue Saison und führt im Community Shield gegen Man City schon nach 23 Sekunden. Später legt Kai Havertz nach, Enzo Marescas Debüt als City-Trainer misslingt völlig.
Bei der WM vor vier Jahren verpasste Michael Jung knapp Gold, in Aachen lief es für den Vielseitigkeitsreiter nun besser. Erstmals seit 16 Jahren ist er wieder Weltmeister – und lobt die Nerven seines Pferdes Chipmunk.
Sie haben den wohl beschissensten Job beim Reitturnier in Aachen – sehen das selbst aber gar nicht so. Die Frauen und Männer des »Stable Cleaning Teams« sammeln zwei Wochen lang ehrenamtlich Pferdemist.