Schlagzeilen
Die Sachsen und die Thüringer haben gewählt. Und so viele Stimmen für den extrem rechten Rand gab es noch nie. Fünf erste Erkenntnisse aus den Landtagswahlen.
Fast die Hälfte der Stimmen gingen in Sachsen und Thüringen an puren Protest. Die Ampelparteien haben sich nur teilweise mit Müh und Not ins Parlament gehangelt. Und Sahra Wagenknecht hat nun alle Trümpfe in der Hand.
Mit der AfD von Björn Höcke will keine der in den Landtag gewählten Parteien koalieren.
In den Umfragen für die Landtagswahl in Thüringen gab es seit langem nur einen Gewinner: die AfD.
Sachsen und Thüringen haben gewählt. Bei den Landtagswahlen hat die AfD in beiden Bundesländern wohl über 30 Prozent der Stimmen geholt. Damit könnte sie demokratische Prozesse zukünftig stark beeinträchtigen.
Die Ampel ist schwer angeschlagen in die Ost-Wahlen gewankt.
In Sachsen könnten gleich zwei Parteien den Wiedereinzug in den Landtag verpassen. Doch eine Besonderheit in dem Bundesland könnte ihnen helfen.
In den Umfragen hatte es für die Landtagswahl in Sachsen ein enges Rennen von CDU und AfD gegeben.
Am Sonntag wird in Sachsen und Thüringen gewählt, jetzt liegen die ersten Hochrechnungen vor. Alle Reaktionen der Bundespolitik zu den beiden Landtagswahlen im News-Ticker.
Historische Wahl in Thüringen: Zum ersten Mal wird Prognosen zufolge die AfD stärkste Kraft. Die Linkspartei von Ministerpräsident Bodo Ramelow liegt abgeschlagen auf Platz vier – noch hinter dem neu formierten Wagenknecht-Bündnis.
AfD und CDU liefern sich laut ersten Prognosen ein Kopf-an-Kopf-Rennen in Sachsen, das die CDU knapp für sich entscheidet. Das BSW kommt bei den Landtagswahlen auf Platz drei.
In den Umfragen hatte die AfD in Thüringen seit langem klar die Nase vorn.