Schlagzeilen
Jahrelang herrschte Eiszeit – doch kurz nach dem Wahlsieg von Recep Tayyip Erdoğan nähern sich die Regierungen in Kairo und Ankara an. Beide Länder planen, Top-Diplomaten zu entsenden.
Im Juni will das nordkoreanische Regime einen militärischen Satelliten in die Umlaufbahn schießen. Japan hat bereits protestiert – nun kommen auch aus Seoul deutliche Worte.
Dem FC Bayern möchte man seinem schlimmsten Familienmitglied nicht wünschen. Lauft davon!
International hat das neue Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda Entsetzen ausgelöst. Es führt für bestimmte Fälle die Todesstrafe ein. Vor allem westliche Länder äußerten Kritik und kündigten Konsequenzen an.
Ihr Job sollte es eigentlich sein, illegale Einwanderung zu verhindern. Doch möglicherweise betätigten sich Grenzschützer in Griechenland als Schleuser – die örtlichen Behörden ermitteln.
Rund vier Millionen Öl- und Gas-Heizungsanlagen von Wohngebäuden in Deutschland werden nach Angaben der Bundesregierung allein im kommenden Jahr das Alter der gesetzlichen Austauschpflicht von 30 Jahren erreichen.
Ein Journalist der polnischen Minderheit in Belarus wurde in dem von Lukaschenko autokratisch regierten Land zu acht Jahren Lagerhaft verurteilt. Warschau reagiert nun mit Sanktionen.
Die Waffenruhe im Sudan ist um fünf Tage verlängert worden, auch um über ein langfristiges Abkommen zu verhandeln. Allerdings war die bisherige Waffenruhe zerbrechlich, mancherorts wurde weiter gekämpft.
Militante Serben forderten im Kosovo, albanische Bürgermeister abzusetzen – dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Schutztruppe Kfor. Soldaten seien mit Brandbomben attackiert worden, hieß es.
Führt Erdoğans Sieg bei der Stichwahl in der Türkei zu einer Massenabwanderung junger Leute? Die Stimmung in der Bevölkerung ist höchst angespannt.
Bei Zusammenstößen im Nord-Kosovo zwischen KFOR-Soldaten und militanten Serben sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Serben protestierten gegen neue, albanische Bürgermeister.
Er betrieb die Grundlagenforschung, die zur Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs und andere Tumore führte: Der Krebsforscher Harald zur Hausen ist im Alter von 87 Jahren gestorben. 2008 erhielt er den Medizin-Nobelpreis.