Wirtschaft
Außer in zwei Fabriken in Deutschland will Bosch moderne Halbleiter künftig auch in den USA fertigen lassen. Subventionen spielen bei dem Deal eine wichtige Rolle.
Russland kann weiter Öl verkaufen – für deutlich mehr als im 60-Dollar-Preisdeckel festgelegt. Das zeigt eine Analyse, die dem SPIEGEL vorliegt. Dabei spielen offenbar Schiffe und Versicherungen aus dem Westen eine Rolle.
Bald dürfte wieder nichts mehr gehen bei der Deutschen Bahn: Die dritte Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt mit der EVG ist gescheitert. Die Gewerkschaft kündigt massivere Streiks als bislang an.
Nicht gut, aber besser als bislang gedacht: Die Bundesregierung hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum leicht angehoben. Die Inflation dürfte hingegen niedriger ausfallen als befürchtet - aber nur ein wenig.
Deutschlands größter Wohnimmobilien-Konzern trennt sich von einer Beteiligung an seinem Südewo-Wohungsportfolio in Baden-Württemberg. Der US-Finanzinvestor Apollo zahlt einen Milliardenbetrag, Vonovia-Anleger freut es.
Ein nackter Vermieter im Hof ist nach Ansicht eines Frankfurter Gerichts nicht zwingend ein Mietmangel. Im vorliegenden Fall werde die »Gebrauchstauglichkeit« der Räume dadurch schließlich nicht beeinträchtigt.
Fox News hat seinen Starmoderator Tucker Carlson geschasst. Das kommt das konservative Medienunternehmen gleich mehrfach teuer zu stehen.
Mehr als 33 Milliarden Dollar Gewinn – innerhalb von drei Monaten. Die beiden US-Techkonzerne Microsoft und Alphabet haben im ersten Quartal mehr Geld verdient als erwartet.
Die Kunden misstrauen dem angeschlagenen US-Finanzinstitut First Republic – und ziehen mehr als hundert Milliarden Dollar Einlagen ab. Der neuerliche Absturz der Regionalbank nährt Sorgen bei Analysten.
Im öffentlichen Nahverkehr leiden an diesem Mittwoch wieder zahlreiche Fahrgäste unter einem Arbeitskampf der Gewerkschaft Ver.di. Rund 40 regionale Bus- und Bahnunternehmen in fünf Bundesländern werden bestreikt.
Mit Viessmann geht eine Mittelstandsikone zum Großteil an einen US-Konzern. Dabei sollte die Firma bei der deutschen Heizungswende helfen. Das wird sie auch. Vielleicht sogar mehr, als viele denken.
Der Heizungsbauer Viessmann will seine Klimasparte samt der lukrativen Wärmepumpen für zwölf Milliarden Euro an einen US-Konkurrenten verkaufen. Nun schlatet sich der Bundeswirtschaftsminister ein.