Schlagzeilen
Moskau hält nichts von Selenskyjs Vorschlag, das ukrainische Volk über Gebietsabtretungen im Donbass entscheiden zu lassen. Stattdessen schlägt Unterhändler Uschakow eine Zone ohne Soldaten, aber mit Nationalgardisten vor.
Peking will die Ausfuhr bestimmter Stahlprodukte im kommenden Jahr strikter kontrollieren. Die Ankündigung wird im Ausland durchaus positiv gesehen, anders als bei seltenen Erden.
Kurz vor dem Wochenende deuten strenge Sicherheitsmaßnahmen in Berlin auf hochrangigen Besuch hin – offenbar steht ein heikles Treffen zum Ukraine-Friedensplan bevor. Auch internationale Spitzenpolitiker könnten dazustoßen.
Der zweitgrößte deutsche Flughafen hatte in den vergangenen Jahren mehrfach mit Problemen zu kämpfen, die seinem Ruf schadeten. Umso überraschender ist die jüngste Auszeichnung eines Fachmagazins.
Händler sollen unabhängig von ihrem Standort die gleichen Wettbewerbsbedingungen haben, sagt die EU. Deswegen führen die Mitgliedstaaten im Juli 2026 eine Abgabe von 3 Euro auf Pakete bis 150 Euro ein.
Die Bundesregierung macht Russland für einen massiven Cyberangriff und eine umfassende Desinformationskampagne im Bundestagswahlkampf verantwortlich. Der russische Botschafter wurde ins Auswärtige Amt einbestellt.
Der Nachrichtenkanal CNN wird aus dem Weißen Haus als »Angsthase«, eine Korrespondentin als »keine Journalistin« bezeichnet. US-Präsident Trump ist politisch und familiär in den Übernahmestreit um den Sender verwickelt.
Die EU will auf Drängen Deutschlands das geplante Verbrennerverbot lockern. Am Elektroauto führt dennoch kein Weg vorbei. Auch wenn in zehn Jahren noch Benziner verkauft werden – es wird sie kaum jemand mehr fahren wollen.
Die EU-Kommission will das geplante Verbot von Neuwagen mit Verbrennungsmotor aufweichen. Zwei Drittel der Deutschen unterstützen das laut einer Umfrage, die Brüsseler Pläne treffen offenbar einen Nerv.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer lässt die Anteile an seiner Firma treuhänderisch verwalten. Doch deren umstrittenes Geschäftsmodell, Konferenzen mit Politikern aus dem Bundeskabinett aufzupolieren, läuft weiter.
Die Kritik von Managern und Wirtschaftsvertretern an der Regierung ist überzogen. Das beschädigt die Demokratie.
Kurz vor einem möglichen Milliardenauftrag kritisiert die entmachtete Meyer-Familie das Management der Werft. Das operative Herz des Unternehmens sei verwaist. Können Mediatoren den Konflikt lösen?