Schlagzeilen
Am heutigen bundesweiten Warntag wurde getestet, was bei der Flutkatastrophe im Ahrtal nicht funktioniert hat: Alarm zu geben, wenn Gefahr droht. Die örtlichen Behörden hatten die Menschen in der Flutnacht nicht informiert. Von Axel John.
Nach den Protesten im Iran soll das Regime einen 23-Jährigen Demonstranten hingerichtet haben. Es ist die erste Vollstreckung der Todesstrafe im Zusammenhang mit den Protesten.
Die ukrainische Armee hat mit ihren Angriffen auf russische Militärbasen offenbar Angst ausgelöst. Am späten Dienstagabend gingen auf dem getroffenen Stützpunkt Engels-2 plötzlich die Sirenen los. Polen schwenkt derweil um und will nun doch das deutsche Flugabwehr-Angebot akzeptieren. Was in der Nacht passiert ist.
Ein Extremistennetzwerk wollte Heinrich XIII. Prinz Reuß offenbar zur Macht verhelfen. Der Adelige pflegt Kontakte ins "Reichsbürger"-Milieu und zur AfD.
Die Proteste im Land reißen nicht ab – und die Bewegung hat prominente Unterstützer. »Ich hoffe, den Sieg der Bevölkerung und den Sturz dieser Iran regierenden Tyrannei bald zu sehen«, sagt Badri Hosseini Chamenei.
Kurz nach der Absetzung des peruanischen Präsidenten Castillo ist die bisherige Vizepräsidentin Boluarte als neue Staatschefin vereidigt worden. Castillo hatte zuvor das Parlament auflösen wollen - die Abgeordneten enthoben ihn daraufhin seines Amtes.
Die Regierung von Olaf Scholz ist seit einem Jahr im Amt. Was bei der Ampel falsch läuft, zeigt sich besonders an drei Personalien. Ein Schadensbericht.
Zuletzt sind die Probleme in China wieder stärker in den Fokus der Börsen gerückt. Neue Sorgen um die Weltkonjunktur vereitelten zur Wochenmitte eine Kurserholung.
Der peruanische Präsident ist sein Amt los und wurde festgesetzt – zuvor wollte er das Parlament auflösen. Vizepräsidentin Boluarte und die Opposition sprachen von einem »Staatsstreich«.
Perus Präsident Castillo hatte angekündigt, das Parlament auflösen zu wollen. Dieses stimmte kurz darauf mit großer Mehrheit für seine Absetzung. Mittlerweile wurde Castillo festgenommen und auf eine Polizeiwache gebracht.
Der Großeinsatz gegen mutmaßliche Rechtsterroristen beschäftigt auch das Weiße Haus: Man stehe bereit, falls Unterstützung gewünscht sei, sagte eine Sprecherin. 19 der 25 Verdächtigen sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft.
Laut Verfassungsschutzpräsident Haldenwang bedrohen Reichsbürger die demokratische Grundordnung. Die Pläne der nun ausgehobenen Gruppe für einen Putsch seien schon weit fortgeschritten gewesen, sagte er in den tagesthemen.