Schlagzeilen
Mitglieder des britischen »House of Lords« werden nicht gewählt, sondern ernannt – auf Lebenszeit. Nicht mehr zeitgemäß findet das die Labourpartei. Deren Chef Keir Starmer spricht sich für eine neue Parlamentskammer aus.
Die Corona-Pandemie hat sich erheblich auf die psychische und körperliche Gesundheit vieler Menschen ausgewirkt. Laut OECD-Studie sank zudem die Lebenserwartung der EU-Bürger 2021 deutlich.
Aufnahmen zeigen, wie ein Flüchtling an der EU-Außengrenze von scharfer Munition getroffen wurde. Analysen des Videos und Augenzeugenberichte legen nahe, dass der Schuss mutmaßlich von bulgarischer Seite abgegeben wurde. Von A. Tillack.
Die belarussische Oppositionelle Maria Kalesnikava ist eine der wichtigsten Wortführerinnen gegen Machthaber Lukaschenko – und seit zwei Jahren inhaftiert. Nun durfte sie ihr Vater nach einer Notbehandlung sehen.
Ein Preisdeckel für russisches Erdöl soll verhindern, dass der Westen Putins Angriffskrieg finanziert. Nun hat die Regierung Pakistans Lieferverträge mit Moskau angekündigt – zu »vergünstigten Preisen«.
Christine Lambrecht ist seit einem Jahr im Amt und in der Koalition umstritten. Hier wälzt sie die Verantwortung für Mängel bei der Bundeswehr auf ihre Vorgänger ab und sagt, warum sie keine großen Reformen anstößt.
Nach Uniper fordert auch der Essener Versorger RWE Schadensersatz von Gazprom für ausgebliebene russische Gaslieferungen. Im Falle von Uniper hatte der russische Staatskonzern die Forderungen als "unrechtmäßig" bezeichnet.
Die eigene Solaranlage hat bislang ein Manko: Man kann ihren Strom nicht komplett selbst nutzen. Ein Ökostromunternehmen verspricht jetzt Abhilfe durch eine Art Guthabenkonto – und hat dabei offenbar Hintergedanken.
Es ruckelt wieder bei einem Bundeswehrprojekt. Diesmal geht es um die Beschaffung von F-35-Jets aus den USA. In den Ampel-Fraktionen wächst die Nervosität, das Ministerium beschwichtigt. Von Mario Kubina.
Nach der russischen Invasion hatte Kanzler Scholz eine »Zeitenwende« versprochen – und den Wehretat angehoben. Laut einer Studie wird das für Nato-Vorgaben dennoch nicht genügen.
Mit einem Appell zum Mitmachen hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auf den bundesweiten Warntag am 8. Dezember eingestimmt. Mit der Probewarnung soll überprüft werden, wie gut die technische Infrastruktur funktioniert.
Der Staat kürzt zum neuen Jahr die Förderprämien für Elektroautos – aber noch sind die Auftragsbücher gut gefüllt: Im vergangenen Monat wurden ein Drittel mehr Neuwagen zugelassen als im Oktober.