Schlagzeilen
Nach den Kursverlusten zum Wochenstart bleiben die Investoren auch heute in Deckung. Vor frischen Inflationsdaten aus Deutschland ist Kaufzurückhaltung wie gewohnt die Strategie der Wahl.
Vor allem durch den Krieg in der Ukraine ist die Zuwanderung nach Deutschland im ersten Halbjahr deutlich gestiegen: Mehr als eine Million Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit kamen an. So hoch war die Zahl seit 1990 nicht mehr.
Bisher war von katarischer Seite im Zusammenhang mit Todesopfern auf WM-Baustellen immer von wenigen verstorbenen Gastarbeitern die Rede. In einem Interview sprach der WM-Organisationschef nun von mehreren hundert Toten.
Degussa trennt sich von Markus Krall. Der bisherige Geschäftsführer des Goldhändlers ist als Vertreter rechtspopulistischer Thesen bekannt – und sieht seinen Fortgang offenbar als »Prüfung unseres Glaubens an Gott«.
Gastronomie, Textilien, Fahrräder: Das Ifo-Institut vermeldet bei der Preisentwicklung in Deutschland eine gewisse Entspannung. Doch Lebensmittel und Spielwaren dürften bald noch mehr Geld kosten.
In der SPD fiel Florian Post vor allem mit seiner Kritik an Olaf Scholz auf. Im August verließ er schließlich medienwirksam die Partei. Nun hat der frühere Bundestagsabgeordnete eine neue politische Heimat gefunden.
Wenige Tore, viel Vorsicht: Sportlich war der WM-Auftakt in Katar häufig zäh. Sogar ein neuer Negativrekord ist möglich. Experten der FIFA setzen darauf, dass die Spiele nun attraktiver werden.
1998 schenkte Irans Nationalelf den US-Spielern vor dem Anpfiff Blumen - ein Friedenszeichen, aus dem nichts wurde. Heute treffen beide Teams in Katar erneut aufeinander. Zeichen des guten Willens sind nicht zu erwarten. Von Karin Senz.
Es geht um 212 Millionen Euro. Der Schlecker-Insolvenzverwalter kann hoffen, dass frühere Lieferanten wegen illegaler Preisabsprachen doch Schadenersatz zahlen müssen. Der BGH entschied, dass dies neu geprüft werden muss.
Bei zwei Zusammenstößen im Westjordanland haben israelische Soldaten drei Palästinenser getötet. Zuvor wurden offenbar Militärfahrzeuge attackiert.
Hinter Start-ups stehen weiterhin meist Männer. Dabei mangelt es Gründerinnen nicht an guten Ideen, sondern an der nötigen Anschubfinanzierung. Förderprogramme sollen das ändern. Von Birgit Virnich.
Im Iran gehen Sicherheitskräfte mit großer Härte gegen die anhaltenden Proteste vor. Nun nennt ein General der Revolutionsgarden erstmals hohe Opferzahlen.