Deutschland
100 Milliarden Euro sollen an Länder und Kommunen für die Infrastruktur gehen. Der Bundesrechnungshof kritisiert die entsprechenden Pläne der Bundesregierung jedoch als »substanzlos«. Die Prüfer fordern, den Gesetzentwurf nachzuschärfen.
Nepals Regierungschef Oli ist nach den tödlichen Protesten im Land zurückgetreten. Zuvor hatte seine Regierung das umstrittenen Social-Media-Gesetz zurückgenommen. Demonstranten setzten unterdessen Häuser mehrerer Politiker in Brand.
Das Verbot von verschiedenen sozialen Medien löste Proteste in Nepal aus. Bei Zusammenstößen mit der Polizei gab es Tote. Die Regierung ruderte schließlich zurück. Nun tritt Premierminister Khadga Prasad Sharma Oli ab.
Der geheimnisvolle Streetart-Künstler Banksy hat erneut zugeschlagen - diesmal an der Mauer eines eigentlich streng bewachten Gerichtsgebäudes in London. Lange war das Werk jedoch nicht zu sehen.
Wegen eines Brandes an zwei Strommasten ist im Südosten Berlins großflächig der Strom ausgefallen. Etwa 50.000 Haushalte, Gewerbe und auch die S-Bahn sind betroffen. Die Polizei geht von politisch motivierter Brandstiftung aus.
Wer einen Flug wegen verspäteter Züge im Rahmen eines "Rail&Fly"-Tickets verpasst, hat keinen Anspruch auf Schadenersatz vom Reiseanbieter - zumindest wenn er dessen Empfehlung missachtet.
Die Aktivistengruppe »Global Sumud Flotilla« behauptet, eine Drohne habe ein Hilfsboot für Gaza in tunesischen Gewässern getroffen. Videos sollen den Vorfall belegen, aber die Behörden in Tunesien bestreiten den Angriff.
Die Unternehmen der deutschen Elektro- und Digitalindustrie blicken auf ein gemischtes Halbjahr zurück. Insgesamt betrachtet bleibt jedoch eher die Hoffnung auf die Zukunft.
Schwere Unwetter mit Starkregen haben vor allem in Nordrhein-Westfalen viele Einsätze von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Der Deutsche Wetterdienst warnt weiter vor teils extremem Starkregen in mehreren Teilen Westdeutschlands.
Das französische Parlament hat Ministerpräsident Bayrou abgewählt. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag Armin Laschet äußert sich besorgt, wie das Land unter dem hohen Reformdruck geführt werden kann.
Sogenanntes Catcalling, also sexuell anzügliches Hinterherrufen, könnte demnächst verboten werden. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig kündigt eine Prüfung an. Andere Länder sind diesen Schritt bereits gegangen.
Frankreichs Premier Bayrou hat die Vertrauensfrage in der Nationalversammlung krachend verloren. Präsident Macron bleiben nun zwei Optionen. Von Julia Borutta.