Deutschland
Außenminister Johann Wadephul spricht von einem »Signal für das Vertrauen in die deutsche Außenpolitik«: Das Entwickungsprogramm der Uno verlegt große Teile seines Hauptsitzes nach Bonn. Schon jetzt gibt es dort 27 Uno-Einrichtungen.
Ukraine, Iran, Gaza, Venezuela oder Grönland: Spätestens jetzt - ein Jahr nach seinem Amtsantritt - ist klar, dass US-Präsident Trump die Weltordnung erschüttert hat. Ein Überblick über zwölf Monate seiner Außenpolitik. Von C. Kühntopp.
Donald Trump will sich Grönland einverleiben. Inmitten der Spannungen zwischen den USA und Europa entsendet das Nordamerikanische Luftverteidigungskommando Flugzeuge auf die Insel. Dies sei mit Dänemark abgestimmt, heißt es.
Die Regierung in Bulgarien ist bereits zurückgetreten. Einen Termin für Neuwahlen gibt es noch nicht, dafür aber einen weiteren Rücktritt: Präsident Radew will sich von seinem Amt zurückziehen - aber nicht unbedingt aus der Politik. Von Oliver Soos.
Nach der brutalen Niederschlagung der Proteste in Iran ruft die Polizei junge Menschen auf, sich binnen drei Tagen zu stellen. Sie würden als »verwirrte Personen« betrachtet, während die »Anstifter« hart bestraft werden sollen.
Er hatte eine Waffe auf seinem Boot: Ein Mann aus den USA soll deshalb in Russland ins Gefängnis. Seine Schwester behauptet, er sei auf offener See abgefangen worden.
Das Militärbündnis soll ein Mandat für die Arktis und ihre größte Insel bekommen, wenn es nach Dänemark und Grönland geht. Details wurden nach einem Gespräch in Brüssel allerdings nicht genannt.
Schon ein Jahr mischen Trump und seine MAGA-Truppe nun aus dem Weißen Haus die Weltpolitik auf. Grund genug, zurückzuschauen auf das gefährliche Politik-Spektakel: Ein fast vollständiger Jahresrückblick.
Die Grönlandkrise eskaliert, beim Auftritt von Trump in Davos droht ein Showdown mit den Europäern. Doch während Italien beschwichtigt und die Osteuropäer sich eher heraushalten, zeigt sich Paris angriffslustig. Der Überblick.
Ist in Minnesota ein Bürgerkrieg zwischen Trumps Truppen und lokalen Einsatzkräften denkbar? Michelle Phelps ist Soziologieprofessorin in Minneapolis, hier spricht sie darüber, welche Szenarien jetzt wahrscheinlich sind.
Kurz vor der vorgezogenen Parlamentswahl kündigt Bulgariens Präsident Rumen Radew seinen Rücktritt an – um selbst zu kandidieren. Das Land steckt in einer Regierungskrise. Welche Rolle Radew künftig spielen will, bleibt offen.
In Chile toben die schwersten Waldbrände der vergangenen Jahre. Mindestens 19 Menschen kamen ums Leben. Präsident Boric rief am Sonntag den Notstand in der zentralen Region Biobío und im angrenzenden Nuble aus.