Schlagzeilen
Pistorius ist noch kein Kanzlerkandidat, könnte es aber bald werden. Warum der Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines gut für Deutschland war. Und warum die amerikanische Justiz vor Trump kapituliert. Das ist die Lage am Mittwochabend.
Hunderte Menschen starben, Wohnhäuser, Geschäfte und Felder wurden zerstört. Nun hat die Zentralbank den wirtschaftlichen Schaden der heftigen Überschwemmungen in Spanien kalkuliert.
Nach der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines war die Empörung in Berlin groß. Aber der Ausfall der Gasröhren in der Ostsee war nicht nur aus Sicht der wichtigsten Bündnispartner ein Glücksfall. Sondern auch für Deutschland.
Kurz vor der nächsten Verhandlungsrunde macht der VW-Betriebsrat den Bossen ein Angebot, um die Kosten zu senken. Einbußen sollen dabei nicht nur die Arbeiter hinnehmen, sondern auch die Aktionäre.
Es gibt ein Leben nach der Politik. Minister und Staatssekretärinnen sind schon auf Jobsuche – denn nach der Bundestagswahl werden die Plätze gewechselt. Niemand ist gezwungen, für Russland oder Saudi-Arabien zu arbeiten.
Zwei Kommunikationskabel in der Ostsee sind zerstört worden, Ermittler bringen ein chinesisches Schiff damit in Verbindung. Die Regierung in Peking bestreitet jede Kenntnis des Vorfalls.
Die deutsche Industrie beklagt, dass die Bedingungen immer schlechter werden, unter denen sie sich auf dem Weltmarkt behaupten muss. Der Negativtrend setzte bereits vor der Ampel ein.
Knapp zwei Milliarden Euro hat Ford in seinen Kölner Standort investiert, um E-Autos zu produzieren. Die rollen zwar vom Band, doch der Absatz ist mau. Nun zieht der Konzern drastische Konsequenzen.
Das Heizungsgesetz galt als wohl umstrittenstes Vorhaben der Ampelregierung. Nach dem Bruch des Bündnisses machen sich die verbliebenen Koalitionspartner nun gegenseitig Vorwürfe.
Die zerstrittene Linke ist angeblich Geschichte: Mit ihrer selbst ausgerufenen »Mission Silberlocke« wollen die drei Politik-Veteranen Gysi, Ramelow und Bartsch die Partei einen. Können sie die Linke in den Bundestag retten?
Deutschland braucht mehr Möglichkeiten, erneuerbar erzeugten Strom zu speichern. Doch bislang sind die Anschlüsse ans Stromnetz teuer. Das will die Bundesnetzagentur nun ändern, vor allem im windreichen Norden.
In den abgelegenen Minen Australiens erleiden Beschäftigte immer wieder Übergriffe. Ein Bericht offenbarte Missstände, der Konzern Rio Tinto entließ eine »beträchtliche« Anzahl Mitarbeiter. Doch Probleme gibt es immer noch.