Deutschland
Der durchschnittliche Zusatzbeitrag für gesetzliche Krankenkassen soll bei 2,9 Prozent bleiben. Das kündigte Gesundheitsministerin Warken an. Allerdings gibt das Ministerium nur eine Orientierungsmarke.
Bundestagsabgeordnete hören heute Experten und Verbände an, danach könnten in den nächsten Wochen die Haltelinie beim Rentenniveau und die Mütterrente verabschiedet werden. Wenn nicht doch noch etwas dazwischenkommt. Von Jan-Peter Bartels.
Kurz vor dem Winter nimmt Russland die ukrainischen Kraftwerke, Strom- und Wärmeversorgung unter Beschuss. Die Reparaturarbeiten laufen zwar, trotzdem sind die Folgen für Hunderttausende Menschen erheblich.
Nach 40 Tagen des Stillstandes zeichnet sich ein Kompromiss im US-Senat ab. Offenbar sind genug Demokraten bereit, die Finanzierung des Haushalts freizugeben.
Seit Tagen sind Drohnen über Flughäfen und Militäranlagen in Belgien unterwegs. Am Sonntag wurden erstmals Flugkörper über einem Kernkraftwerk gesichtet. Großbritannien will bei der Abwehr unterstützen.
Der Chef und die Nachrichtenchefin der britischen Rundfunkanstalt BBC sind zurückgetreten. Hintergrund sind Vorwürfe im Zusammenhang mit einer Trump-Dokumentation. Wie es nach den Rücktritten weitergeht, ist unklar.
Er sollte im Gazastreifen Tunnel der Hamas aufspüren, als er vor mehr als elf Jahren getötet wurde. Nun meldet Israel die Bergung des Leichnams von Hadar Goldin. Es sei »an der Zeit, alle rauszuholen, die in Gaza zurückgelassen wurden«, fordern frühere Geiseln.
Parteilinke und Jusos haben den beliebten Neuköllner Bürgermeister Martin Hikel zum Rückzug bewegt. Der Fall zeigt, was bei den Sozialdemokraten schiefläuft.
Im US-Haushaltsstreit hält der Staat Milliarden an Lebensmittelhilfen zurück. Weil Bundesstaaten sie im Alleingang auszahlen wollen, droht die Trump-Regierung ihnen mit Konsequenzen – und bekommt zum Teil deutliche Antworten.
Klimafreundliche Heizungen sollen laut Umweltminister Schneider weiterhin gefördert werden. Das Gebäudeenergiegesetz werde "im Grundsatz" so bleiben, sagte der SPD-Politiker im Bericht aus Berlin. Im Koalitionsvertrag klang das anders.
Vor zehn Jahren wurden vor Guyana riesige Ölvorkommen entdeckt. Seitdem wächst die Ölindustrie rasant, boomt der Export. Doch die Armut ist noch lange nicht überwunden, und Sorgen vor den Umweltfolgen bleiben. Von J. Barke.
Eine Reform geht den Politikern zu weit, die andere nicht weit genug: BSW und SPD in Brandenburg sind bei zwei Medienstaatsverträgen uneins, die Koalition ist in Gefahr. Jetzt deutet sich eine Lösung an.