Ausland
Mehr Zerstörung als in Aleppo, Mariupol oder bei der Bombardierung Deutschlands im Zweiten Weltkrieg: Kein historischer Militäreinsatz war Analysen zufolge so verheerend wie Israels Gazaoffensive.
Um Frachtschiffe im Roten Meer vor den Attacken der Huthi-Milizen zu schützen, kündigten die USA das Militärbündnis »Operation Prosperity Guardian« an. Auch Deutschland erwägt eine Teilnahme.
Hohe Verluste, politisch isoliert: Russland habe den Zweck seines Angriffs auf die Ukraine verfehlt, sagt Nato-Chef Jens Stoltenberg. Und: Justizminister Buschmann will Ukrainer »nicht zu Kriegsdienst zwingen«. Der Überblick.
Ein Großteil des Personals war schon nach dem Putsch im September ausgereist – nun gibt Frankreich laut Diplomatenkreisen seine Botschaft in Niger auf. Die Sicherheitslage ist demnach zu heikel.
Die Weltgesundheitsorganisation hat alarmierende Zahlen veröffentlicht. 93 Prozent der Menschen in Gaza sind demnach von Hunger betroffen. Und Hunderttausende Infektionen werden wohl zu noch mehr Toten führen.
Wolodymyr Selenskyj spricht von verringerten russischen Aktivitäten im Krieg gegen sein Land. Ukrainische Stellen sehen außerdem Belege dafür, dass unter den Kreml-Truppen das »Mäusefieber« grassiert.
Eine israelische Nichtregierungsorganisation vertritt Angehörige von 24 Geiseln – und wirft dem Roten Kreuz Pflichtverletzungen vor. Die Rede ist von »Respektlosigkeit« gegenüber Menschen, »nur weil sie Juden sind«.
Die Huthi-Miliz beschießt Schiffe im Roten Meer – angeblich aus Solidarität mit den Palästinensern. Ein Sprecher der Gruppe verteidigt die Gewalt und droht den Vereinigten Staaten.
Wegen Verleumdung muss der frühere Anwalt von Donald Trump Schadensersatz in Millionenhöhe zahlen. Das ist selbst für Rudy Giuliani zu viel – der ehemalige Bürgermeister von New York hat Konkurs angemeldet.
Ungarns Ministerpräsident hat sich auf seiner Jahrespressekonferenz einmal mehr bei Ex-US-Präsident Donald Trump eingeschmeichelt. Über politische Vorgänge in Polen und Deutschland äußerte sich Orbán beunruhigt.
Ein 38-jähriger Palästinenser soll in israelischer Haft von Wächtern totgeprügelt worden sein. Israels Polizeiminister Ben-Gvir nimmt das Personal in Schutz. Der Tote war offenbar Fatah-Mitglied.
Auch elf Wochen nach dem Großangriff auf Israel sind die Arsenale der Hamas offenbar noch nicht leer: Nun hat die Terrororganisation erneut Raketen abgefeuert. Israel bombardiert derweil den Gazastreifen.