Schlagzeilen
Juden in Deutschland fühlen sich laut Israels Botschafter Ron Prosor zunehmend bedroht. Am gefährlichsten sei linker Antisemitismus: Denn der verschleiere seine Absichten.
Merz ringt mit den Tränen, Wadephul zeigt sich erschüttert – die Reaktionen sind völlig verschieden. Außerdem: Eine Riesenwelle reißt auf Teneriffa mehrere Menschen in den Tod. Das ist die Lage am Sonntag.
Etwa 15.000 Menschen protestierten in Köln gegen die Inhaftierung des PKK-Gründers Abdullah Öcalan. Trotz Beendigung des bewaffneten Kampfes der kurdischen Arbeiterpartei sitzt er weiterhin im Gefängnis.
In der SPD formiert sich Widerstand gegen die Verschärfungen beim Bürgergeld. Und obwohl die knapp viertausend bereits gesammelten Unterschriften erneut zusammengetragen werden müssen, zeigt sich eine der Initiatorinnen optimistisch.
Der frühere EU-Abgeordnete Nico Semsrott fordert die Überprüfung rechtsextremer Parteien durch das Bundesverfassungsgericht. Zur Demonstration in Hamburg kamen Tausende Menschen. Es soll der Auftakt zu weiteren Aktionen sein.
Die SPD-Basis hat entschieden: Kiels Oberbürgermeister Kämpfer tritt bei der Landtagswahl 2027 gegen Ministerpräsident Günther und die CDU an. Der Mitgliederentscheid könnte ein gutes Omen für die Sozialdemokraten sein.
Für die Autoindustrie ist das ein gutes Zeichen: China will die Ausfuhrverfahren für Nexperia-Chips nach Angaben der EU-Kommission vereinfachen. Auch Bundeskanzler Merz ist positiv gestimmt.
Dutzende Demonstranten haben auf dem Opernplatz in Hannover Kreuze und Grablichter niedergelegt. Sie kritisieren die Wahl von Ex-Familienministerin Anne Spiegel zur Sozialdezernentin.
Nach der Affäre um teils erfundene Belästigungsvorwürfe wollte Stefan Gelbhaar zurück in die Politik. Doch auch die Grünen in Pankow entscheiden sich gegen ihn als Kandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus.
Die Welt braucht massenhaft neuen Wohnraum. Die globale Bauindustrie aber ist der größte Umweltsünder der Welt. Man könnte vieles verbessern, doch kaum jemand interessiert sich dafür.
Das BSW will sich umbenennen. Mitglieder schickten bei einer Befragung 3000 Einsendungen, doch beim Parteitag gibt es nur eine Wahlmöglichkeit. Ein Landesvorstand will nun eine Alternative einbringen.
Rund ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland wächst laut einem Medienbericht in Familien auf, die Bürgergeld oder Kinderzuschlag benötigen. Ökonom Raffelhüschen warnt vor den Risiken, die so entstehen.