Ausland
Die Militärjunta in Niger hat einen Ministerpräsidenten bestimmt. Zugleich verhandelt die US-Gesandte Victoria Nuland vor Ort – mit überschaubarem Erfolg.
Bei Bauarbeiten in Düsseldorf-Düsseltal ist eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.
Lohnende Deals für Volksvertreter: Laut einem Medienbericht haben britische Parlamentarier im vergangenen Jahr insgesamt rund 11,6 Millionen Euro zusätzlich verdient. Ganz vorn dabei: der frühere Premierminister.
Seit seiner Abwahl verbreitet Ex-Präsident Trump die Lüge, ihm sei die Wahl »gestohlen« worden. Eine breite Basis der Republikaner glaubt ihm. Nun rückt mit DeSantis ein prominenter Gegner von dieser Erzählung ab.
Greenpeace verhüllte das Wohnhaus des britischen Premiers Sunak, um auf die Ölgeschäfte der britischen Regierung hinzuweisen. Ins Gespräch kommen beide Seiten nach der Aktion vorerst nicht.
Die »Bibby Stockholm« bot einst Obdachlosen im Hamburger Hafen Schutz – nun steht sie für Großbritanniens neue Asylpolitik. Künftig werden hier Schutzsuchende eingepfercht. Nicht nur Menschenrechtler schlagen Alarm.
Uruguay galt als wasserreiches Vorzeigeland, nun leidet es unter einer schweren Dürre. Was bis vor Kurzem aus dem Hahn kam, schmeckte nach Salz und Chlor – offiziell galt es als trinkbar. Das könnte auch anderen Städten drohen.
Ein Deutscher soll in Frankreich jahrelang eine Frau eingesperrt und misshandelt haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Polizeikreise.
In Niger zeigen sich Unterstützer der Militärjunta unbeeindruckt von einem drohenden Einmarsch durch Ecowas-Staaten. Immer mehr gehen für die Putschisten auf die Straße – und gegen den Einfluss Frankreichs.
Wer den Islam beleidigt, muss in Pakistan mit der Todesstrafe rechnen. Oft kommen aber Extremisten einem Urteil zuvor. Nun ist erneut ein junger Mann nach angeblicher Blasphemie getötet worden.
Proteste im eigenen Land, dazu Anhänger, die Kfor-Soldaten verprügeln, ein Dunkelmann als Geheimdienstchef: Trotz allem gilt Präsident Vučić im Westen weiter als wichtiger Verhandlungspartner. Wladimir Putin dürfte das freuen.
China und Russland haben gemeinsam eine Marinepatrouille nach Alaska entsandt. Experten nennen das Manöver »höchst provokativ«. Nun reagiert Washington.