Schlagzeilen
Es ist gut, dass die Grünen dem Finanzpaket von Union und SPD nicht zustimmen wollen. CDU-Chef Friedrich Merz zahlt den Preis dafür, dass er seine politischen Grundsätze verraten hat.
Sondierer von SPD und Union mussten sich auch beim Thema Migration einig werden. Dabei ging es laut einem Bericht wenig harmonisch zu: Verteidigungsminister Pistorius beklagt offenbar, die Gegenseite habe »kein Gewissen«.
In den tagesthemen hat Unions-Parlamentsgeschäftsführer Frei deutlich gemacht, dass er eine Einigung mit den Grünen weiter für möglich hält. Mit Blick auf deren Vorschläge sehe er "absolut die Möglichkeit, zueinander zu finden".
Die Grünen rechtfertigten sich bei "Hart aber Fair" für ihr bisheriges Nein zum geplanten Schuldenpaket von Union und SPD. Linken-Chef Van Aken erklärte, Klage eingereicht zu haben.
In der Nähe des Weißen Hauses erinnerte eine Straßenmalerei an den Tod des US-Amerikaners George Floyd durch brutale Polizeigewalt. Die Republikaner wettern schon länger gegen das Mahnmal. Jetzt haben sie sich durchgesetzt.
Die US-Regierung stellt die Nato infrage und überlässt Europa sich selbst. Wie wirkt sich das auf die Haltung der Deutschen zur atomaren Bewaffnung aus?
Der von einem Frachter gerammte Öltanker vor der britischen Küste steht in Flammen, es läuft Kerosin aus. An Bord sind weitere giftige Chemikalien, die Sorgen vor Umweltschäden wachsen – ein deutsches Schiff soll helfen.
Die Grünen wollen dem Finanzpaket von Union und SPD nicht zustimmen. Nun formulieren sie einen eigenen Gesetzesvorschlag. Warum machen sie das nur? Von Tina Handel.
Die kurdisch geführten SDF-Streitkräfte im Nordosten Syriens haben sich mit den neuen Machthabern in Damaskus auf eine Eingliederung in staatliche Institutionen geeinigt. Beobachter sprechen von einem historischen Abkommen.
Die Grünen lehnen das schwarz-rote Finanzpaket ab, zeigen sich aber gesprächsbereit und haben einen eigenen Gesetzentwurf vorgelegt. Das Treffen der Fraktionsspitzen von Union, SPD und Grünen dauert allerdings nicht lang.
Altkanzlerin Angela Merkel äußert sich nicht mehr häufig zu aktuellen politischen Themen. Jetzt spricht sie über Donald Trump – und den Wahlsieg ihres Nachfolgers.
Der französische Politologe Bruno Tertrais sieht eine Perspektive für eine gemeinsame nukleare Abschreckung in Europa. Er setzt auf neue Dynamik zwischen Paris und Berlin und lobt Emmanuel Macrons außenpolitisches Geschick.