Schlagzeilen
Die Arabischen Emirate wollen nicht mehr Teil der Opec sein. Mitten im Irankonflikt tritt das Land aus dem Erdölkartell aus. Zuvor hatte es schwere Vorwürfe gegen andere arabische Staaten erhoben.
Eigentlich waren sich CSU und Freie Wähler vor vier Jahren einig gewesen: Bayern sollte 2040 klimaneutral werden. Nun überholt das Kabinett diese selbst auferlegte Frist und schiebt sie nach hinten.
Bertelsmann-Tochter BMG fusioniert mit dem Konkurrenten Concord. So soll ein neuer Milliarden-Musikkonzern entstehen mit Sitz in den USA.
Am Mittwoch will das Kabinett die Eckwerte des Haushalts 2027 beschließen. Geplant ist daneben offenbar auch eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke.
Rivian-Chef RJ Scaringe erhält ein Vergütungspaket, mit dem sich nur wenige messen können. Für den viel größeren Partner Volkswagen, der Milliarden in ein Projekt mit dem Elektropionier steckt, ist das pikant.
Katherina Reiche hat eine neue Sprecherin gefunden: Nach SPIEGEL-Informationen kümmert sich die frühere CDU-Wahlkampfmanagerin Christine Carboni um die Außendarstellung der Wirtschaftsministerin. Leicht wird das nicht.
Die Bundesregierung braucht viel Geld, in Subventionen fließen bislang etwa 78 Milliarden Euro. Doch beim Streichen von Staatshilfen drohen der Koalition schnell ideologische Kämpfe.
Bleibt die Straße von Hormus länger blockiert, droht aus Sicht von Euro-Gruppen-Chef Kyriakos Pierrakakis eine Notlage. Starke Ausfälle bei Öl und Gas könnten weit über Energiethemen hinaus wirken.
Führende Sozialdemokraten wollen die Schuldenbremse vollständig aussetzen, ohne dass eine Notlage in Sicht ist. Das ist staatspolitisch verantwortungslos.
Sie soll hinter Brandanschlägen auf Synagogen und jüdische Einrichtungen stecken: Die Gruppe HAYI ist in mehreren europäischen Ländern aktiv. Der Verfassungsschutz befürchtet, dass sie künftig auch zu Waffen greift.
In seinem Feldzug gegen ökologische Energie hat US-Präsident Donald Trump zwei weitere Energieunternehmen von Windkraftprojekten abgebracht. Gegen Geld vom Staat kündigen sie Offshore-Windpachtverträge auf.
Keine Steuererhöhungen – das ist eigentlich die Linie der CSU. Jetzt kommt offenbar Bewegung in die Sache.