Schlagzeilen
Der neue Kanzler schafft seine Wahl erst im zweiten Anlauf. Die Bundesrepublik bangt – und die Welt wundert sich. Ein Überblick über die wichtigsten internationalen Stimmen zur heutigen Abstimmung im Bundestag.
Zitterpartie ins Kanzleramt: Friedrich Merz schafft es doch noch, sich zum Regierungschef wählen zu lassen. Und in Berlin kursieren Theorien zu den Abweichlern und ihren Motiven. Das ist die Lage am Dienstagabend.
Israels Luftwaffe hat wieder Huthi-Stellungen im Jemen attackiert. Ziel war der Flughafen in der Hauptstadt Sanaa. Dieser sei eine zentrale Drehscheibe der Miliz für den Waffentransport, erklärte Israel.
Die Beratungen begannen noch unter Premier Johnson: Jetzt haben sich Großbritannien und Indien auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Zölle sollen drastisch sinken - etwa auf Whisky, Autos und Bekleidung.
»If rape is inevitable, relax and enjoy« – mit diesem Satz sorgte ein Bundeswehrgeneral bei der Nato für Kopfschütteln. Verteidigungsminister Boris Pistorius reagiert mit Härte.
Was muss ein neuer Papst mitbringen? Morgen beginnt das Konklave und manche sprechen von einer Art übermenschlichen Aufgabe, die vor einem künftigen Kirchenoberhaupt liegen. Von Jan-Christoph Kitzler.
Nun hat es doch geklappt: Friedrich Merz ist im zweiten Anlauf zum Bundeskanzler gewählt. Der CDU-Chef erhielt 325 Stimmen - 316 Stimmen waren für die Kanzlermehrheit nötig. Im ersten Wahlgang war er noch gescheitert.
Zum ersten Mal in der Bundesrepublik wird ein Kanzler erst im zweiten Wahlgang gewählt. Die AfD triumphiert und ein CDU-Chef muss sich mit den Linken beraten. Was von diesem historischen Tag bleibt und wie es weitergeht.
Mehrere EU-Staaten importieren noch immer viel Erdgas aus Russland, und das noch gut drei Jahre nach Kriegsbeginn. Die Kommission plant nun einen Ausstieg in zwei Schritten. Und öffnet die Tür für mehr LNG aus den USA.
Der Leiter des Brandenburger Verfassungsschutzes, Müller, muss überraschend seinen Posten räumen. Das notwendige Vertrauen für eine gemeinsame weitere Zusammenarbeit sei nicht mehr gegeben, erklärte das Innenministerium.
CDU-Chef Friedrich Merz musste bangen, ob er noch Kanzler wird. Seine Vorgängerin Angela Merkel beobachtete den ersten Versuch von der Ehrentribüne aus. Bevor es wieder ernst wurde, verschwand sie.
Drei Jahre nach der Invasion in der Ukraine erreicht noch immer russisches Erdgas die EU. Nach dem Willen der EU-Kommission ist damit in knapp drei Jahren Schluss. Geplant ist ein Vorgehen in zwei Schritten.