Ausland
Heftige Erdbeben haben am frühen Morgen im Südosten der Türkei und im Nordwesten Syriens große Verwüstung angerichtet. Mittlerweile gibt es mindestens 170 Tote. Gebäude stürzten ein. Rettungsteams aus dem ganzen Land werden mittlerweile zusammengezogen.
Die Militärregierung spricht von »Hochstapelei«: In Mali muss ein Top-Funktionär der Vereinten Nationen binnen 48 Stunden ausreisen. Bei dem Streit geht es offenbar auch um russische Einheiten im Land.
Bei der Präsidentenwahl in der Republik Zypern hat der konservative Kandidat Nikos Christodoulidis nur knapp die Nase vorn. In einer Woche muss er daher in die Stichwahl gegen den linken Politiker Andreas Mavrogiannis.
Der bisherige Chef des Militärgeheimdiensts, Kyrylo Budanow, soll laut einem Vertrauten von Präsident Wolodymir Selenskyj neuer Verteidigungsminister der Ukraine werden. Amtsinhaber Oleksij Resnikow übernehme eine neue Aufgabe.
In der Demokratischen Republik Kongo liegt das wohl größte Lithiumvorkommen der Welt. Mit dem Rohstoff werden Batterien hergestellt, für den Kampf gegen den Klimawandel ist er unabdingbar. Jetzt will sich China einen Anteil sichern.
Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye rechnet damit, den Hafen im italienischen Neapel am Montag zu erreichen. Nach zwei Rettungseinsätzen im Mittelmeer sind demnach noch 105 Überlebende an Bord der »Sea-Eye 4«.
Der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow sagt, sein Land verfüge über Reserven, um den erwarteten russischen Vormarsch zu stoppen. Derweil spitzt sich die Lage in der umkämpften Stadt Bachmut offenbar zu.
Mexiko-Stadt ist einer der beliebtesten Orte weltweit für Expats, vor allem junge Amerikaner fliehen vor hohen Mieten in ihrer Heimat hierher – in diese Richtung sind die Grenzen offen. Die Einheimischen sind sauer.
Starker Schneefall, Regen, Sturm und Vereisungen – das hat die türkische Wetterbehörde für Teile des Landes vorhergesagt. In Istanbul sollten die Menschen zu Hause bleiben, bittet der Gouverneur.
Die französische Regierung will das Rentenalter anheben, die Pläne sind hochumstritten. Nun machte Premierministerin Borne ein Kompromissangebot: Ausnahmen für Menschen, die früh angefangen haben zu arbeiten.
Die Maßnahme soll die Islamische Revolution würdigen: Iran begnadigt angeblich Tausende Häftlinge – darunter sollen auch Menschen sein, die gegen die Regierung protestiert haben.
Die frühere britische Premierministerin Liz Truss hat in einem Zeitungsbeitrag ihre umstrittene Wirtschaftspolitik verteidigt. Die Kurzzeit-Regierungschefin schreibt, sie habe keine »realistische Chance« zum Regieren gehabt.