Schlagzeilen
Anderthalb Monate nach der Parlamentswahl in Dänemark sind die Koalitionsgespräche fürs Erste gescheitert. Ministerpräsidentin Frederiksen hat dem König eine zweite Runde empfohlen – wohl nicht mehr unter ihrer Leitung.
Immer wieder wird behauptet, Jens Spahn bereite die Annäherung der Union an die AfD vor. Der Unionsfraktionschef hat diesen Vorwurf nun in einem Interview zurückgewiesen. Mit bemerkenswerter Wortwahl.
Sowohl den Papst als auch Regierungschefin Meloni hatte US-Präsident Trump zuletzt scharf angegriffen. Sein Außenminister Rubio bemühte sich nun bei seiner Rom-Reise, die Wogen zu glätten. Mit Erfolg? Von Lisa Weiß.
Ein Ex-Geheimdienstchef sagt: Südafrikas Präsident hat vier Millionen Dollar in bar auf seinem Landsitz versteckt. Nach einem Einbruch soll er die Diebe erst entführt und dann bestochen haben. Das hat nun ein juristisches Nachspiel.
Der Emir von Katar hat dem US-Präsidenten eine Boeing 747 geschenkt. Der wird das bombastische Interieur wohl übernehmen, inklusive Fake-Bücherwand – aber die arabischen »Exit«-Zeichen kommen weg. Und es gibt ein Sicherheitsupdate.
US-Behörden haben erstmals Dokumente zu »nicht identifizierten anomalen Phänomenen« veröffentlicht. Gut 160 Dateien sind nun öffentlich zugänglich – darunter Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Flugobjekten.
Nach dem neuen Zoll-Ultimatum aus den USA reagiert die EU gelassen. EU-Handelskommissar Sefcovic sieht keinen zusätzlichen Druck, er erwarte eine rasche Einigung innerhalb der EU, sagte er in einem ARD-Interview.
Der Pontifex steht seinen Brüdern John und Louis sehr nah. Nur bei einem Thema kommen die Geschwister Prevost nicht zusammen: Politik. Aber auch dafür haben sie eine Lösung gefunden.
Mit der Schließung von drei Tochterfirmen reagiert Autobauer Porsche auf seine Krise. Vorstandschef Michael Leiters spricht von »schmerzhaften Einschnitten«.
Vor der griechischen Insel Lefkada ist eine Seedrohne gestrandet. An Bord fanden Ermittler laut Medienberichten Zünder, aber keinen Sprengstoff. Nun rätseln sie, wie die Drohne an die Küste gekommen ist.
Bereits seit längerer Zeit werden die Sozialen Netzwerke mit Bildern und Videos geflutet, die den Holocaust zeigen sollen. Gedenkstätten und Historiker schlagen Alarm, doch die Fakes sind weiter stark verbreitet. Von C. Reveland und P. Siggelkow.
Ihr Protest fällt auf ein besonderes Datum: Am 81. Jahrestag des Weltkriegsendes haben Jugendliche gegen eine Wehrpflicht demonstriert. Die könnte kommen, wenn sich nicht genug Freiwillige finden. Die Bundesregierung ist aber zuversichtlich.