Schlagzeilen
»Für Führer, Volk und Vaterland. Warum?«, stand auf einem AfD-Kranz am Volkstrauertag. Der Historiker Wolfgang Benz bezeichnet die Parole als nationalsozialistische Ideologie. Die Partei legt nun sogar noch nach.
Nach dem Ampel-Aus blieb ein FDP-Politiker im Amt: Joachim Stamp, Migrationsbeauftragter der Bundesregierung. Nun fordern die Grünen seinen Verzicht.
Generalmajor Mychajlo Drapatyj ist neuer Kommandeur des ukrainischen Heeres. Präsident Selenskyj tauschte einige führende Militärkräfte aus, um die Kampffähigkeit der Armee zu erhöhen.
Nach der Düsseldorfer Tabelle richtet sich bundesweit der Unterhalt, der Trennungskindern zusteht. Im kommenden Jahr stagnieren die Bedarfssätze nahezu. Eine Ausnahme gibt es bei den Studierenden.
1000 Soldaten hat Frankreich im Tschad stationiert, im Senegal sind es Hunderte. Paris will sein Engagement in Afrika zwar reduzieren, doch nun haben die beiden Ex-Kolonien die Militärabkommen ihrerseits aufgekündigt.
Der Generalsekretär tritt zurück, dazu der Bundesgeschäftsführer – aber so leicht dürfte FDP-Chef Lindner die »D-Day«-Affäre nicht loswerden. In den eigenen Reihen bricht Wut und Häme durch, manche warnen schon vor der Zerstörung der Partei.
Schlägertrupps der Polizei gegen friedliche Demonstranten: Der Konflikt zwischen Georgiens Kreml-freundlicher Regierung und der Opposition wurde lange mit Worten ausgetragen, jetzt sind es Schläge, Blut und Schwerverletzte.
Russlands Wirtschaft und Armee sind in Bedrängnis, der Verfassungsschutz warnt vor Wahlmanipulation – und der Markt regelt die Führung bei der FDP. Das ist die Lage am Freitagabend.
»Ich habe es nicht zur Kenntnis genommen und hätte es auch nicht gebilligt«: FDP-Chef Christian Lindner gibt sich im »D-Day«-Eklat ahnungslos. Dass sich seine Partei auf ein mögliches Ampel-Aus vorbereitet habe, verteidigte er jedoch.
Sollen todkranke Menschen Hilfe bekommen können, um ihr Leben zu beenden? Das Unterhaus des britischen Parlaments hat sich in erster Lesung dafür ausgesprochen. Die Pläne sind hoch umstritten, die Regierung gespalten.
Wie lebt es sich in einem Land, das in Geld schwimmt? Schriftsteller Fintan O’Toole sagt, warum die Iren trotz Rekordsteuereinnahmen nicht glücklich sind – und selbst Wahlgeschenke des Regierungschefs nicht gut ankommen.
Die Volkswagen-Führung lehnt das Zukunftskonzept der Arbeitnehmerseite zur Konsolidierung des Konzerns ab. Eine ausreichende Entlastung sei "nicht feststellbar", hieß es zur Begründung.