Schlagzeilen
Der Bundestag unterbrach die Haushaltsdebatte, um des Völkermords von Srebrenica zu gedenken. Bei der Rede eines AfD-Abgeordneten wurde Empörung laut im Saal. Schließlich schaltete sich Außenminister Wadephul in die Debatte ein.
Der heftige Wettbewerb auf dem weltgrößten Absatzmarkt setzt VW mächtig unter Druck. Nun schließt der Autobauer eine Fabrik in der ostchinesischen Millionenstadt Nanjing. Die Produktion steht bereits still.
Die schwarz-rote Koalition kann sich vorerst nicht auf die Wahl der drei Richterkandidaten für das Bundesverfassungsgericht verständigen. Nun werden die Abstimmungen von der Tagesordnung genommen.
78 Menschen sind 2024 auf deutschen Baustellen ums Leben gekommen – zwei mehr als 2023. Wegen der Krise am Bau wurden aber weniger Wohnungen fertig. Die BG Bau freut sich dennoch über einen Rückgang von Arbeitsunfällen.
In der Energiekrise bauten sich viele Deutsche eine Solaranlage auf ihr Hausdach. Kaum sind die Strompreise wieder gesunken, ebbt der Boom ab. Doch Photovoltaik kann sich für Privatnutzer noch immer lohnen.
Eine EU-Vereinbarung mit Israel soll die humanitäre Lage im Gazastreifen verbessern. Im Hintergrund bereiten Brüsseler Diplomaten einen Katalog mit Maßnahmen vor für den Fall, dass sich die Situation nicht verbessert.
US-Präsident Donald Trump macht seine Zolldrohungen gegen Europa wahr. Hier sagt Ifo-Expertin Lisandra Flach, was die Folgen sein könnten und wie sich Brüssel wehren sollte.
Bei Verstößen gegen die Preisbremse können Mieter die überhöhte Miete zurückfordern – tun dies aus Angst vor Verlust der Wohnung aber oft nicht. Die Justizministerin denkt nun auch über Bußgelder nach.
Politisch scheint Klimaschutz in den Hintergrund gerückt sein – aber auch privaten Anlegern ist Nachhaltigkeit laut einer Umfrage inzwischen weniger wichtig. Einige Bevölkerungsgruppen fallen demnach besonders auf.
Seit Tagen debattiert die schwarz-rote Koalition über die Wahl der von der SPD für das Bundesverfassungsgericht vorgeschlagenen Juristin Frauke Brosius-Gersdorf. Kurz vor der Entscheidung eskaliert der Streit.
Innenministerium: Alexander Dobrindt bekräftigt Pläne für umstrittene Abschiebungen nach Afghanistan
Innenminister Alexander Dobrindt will afghanische Straftäter in ihrer Heimat abschieben – doch die dort herrschenden Taliban werden von der Bundesregierung nicht anerkannt. Für Dobrindt ist das nicht zwingend ein Problem.
Die schwarz-rote Koalition will eine 15-köpfige Kommission aus Experten berufen – sie soll eine Reform der Schuldenbremse ausarbeiten. Doch schon vor dem Start gibt es Streit über Zusammensetzung und Vorgaben.