Ausland
Donald Trump lästerte gern über »Sleepy Joe«, wird nun aber selbst als »Dozy Don« verspottet. Grund sind Aufnahmen eines schläfrigen Präsidenten bei einer Pressekonferenz im Oval Office.
In Tel Aviv ist die getötete Geisel Itay Chen beerdigt worden. Staatspräsident Herzog würdigte den Soldaten als »Held Israels«. Sein Vater rief die Regierung dazu auf, Verantwortung für den 7. Oktober zu übernehmen.
Beim historischen Besuch von Übergangspräsident al-Sharaa in den USA könnte Syrien der Anti-IS-Koalition beitreten. Vor dem Treffen mit Donald Trump führte Damaskus Dutzende Razzien gegen die Terrormiliz durch.
Der Zug Kyjiw – Kramatorsk verband nicht nur die Front im Donbass mit der Hauptstadt, er gab Trost und einen Anschein von Normalität. Nun musste die ukrainische Bahn die Verbindung einstellen. Eine persönliche Erinnerung.
Die georgische Sängerin Nino Katamadze kann in ihrer Heimat nicht mehr auftreten. Dafür wird sie in der Ukraine gefeiert. Mit einem speziellen Lied rührt sie sogar Präsident Selenskyj zu Tränen.
Im Kalten Krieg ist die Welt nur deshalb der nuklearen Katastrophe entgangen, weil Moskau und Washington einen Rest Vernunft wahrten. Gilt das noch für die Ära Trump?
Zum ersten Mal seit 80 Jahren ist ein syrischer Staatschef offiziell in den USA. Ahmed al-Scharaa trifft Präsident Trump, nachdem er von der Terrorliste gestrichen wurde. Der Besuch soll auch im Anti-IS-Kampf helfen.
Ein schwerer Tornado hat im Süden Brasiliens die Kleinstadt Rio Bonito do Iguaçu verwüstet. Mindestens sechs Menschen sterben, Hunderte wurden verletzt und viele vermisst. Die Behörden rechnen mit weiteren Opfern.
Landesweit sind in den USA erneut Tausende Flüge gestrichen worden oder verspätet. Hohe Krankmeldungen bei den unbezahlt arbeitenden Fluglotsen zwingen die Luftfahrtbehörde zu massiven Kürzungen. Die Sicherheitslage bleibt angespannt.
Nach 17 Jahren nehmen Bolivien und die USA wieder diplomatische Beziehungen auf Botschafterebene auf. Präsident Paz spricht von der Rückkehr seines Landes auf die Weltbühne. Die USA begrüßen den Neustart als »notwendigen Schritt«.
Im US-Haushaltsstreit geht es vor allem um die Gesundheitsversorgung. Präsident Trump schlägt jetzt vor, Versicherungszuschüsse komplett zu streichen und Menschen das Geld direkt zu überweisen. Das käme dem Ende von »Obamacare« gleich.
In Portland droht kein Aufstand, der einen militärischen Einsatz rechtfertigt, urteilt ein Gericht. Damit kassiert Trump eine juristische Niederlage. Erledigt hat sich der Rechtsstreit aber vermutlich noch nicht.