Wirtschaft
Northvolt lag offenbar zwei Jahre hinter dem Zeitplan, nun ist das schwedische Unternehmen einen Großauftrag mit BMW los. Zwei Milliarden Euro gehen Northvolt dadurch verloren.
Ein Arbeiter starb auf einer italienischen Obstplantage einen entsetzlichen Tod: Bei einem Arbeitsunfall verlor er einen Arm, der Chef ließ ihn offenbar verbluten. Nun wird auch über die Arbeitsbedingungen diskutiert.
Im Einsatz war es schon lange nicht mehr: Das Kernkraftwerk Krümmel, einst größter Reaktor seiner Art, darf nun rückgebaut werden. Bis man vom Abriss äußerlich etwas sehen kann, wird es noch dauern.
Deutschland ist abhängig von Arzneimitteln aus dem Ausland. Nach SPIEGEL-Informationen kommt bald auch der mit am häufigsten verordnete Schmerzmittelwirkstoff ausschließlich aus China.
Vor rund zwei Jahren vertippte sich ein Aktienhändler der Citi und löste damit Chaos an Europas Börsen aus. Nun wird sein Arbeitgeber wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen belangt, nicht zum ersten Mal.
Nvidia ist an der Börse fast doppelt so viel wert wie alle Dax-Firmen zusammen. Grafiken zeigen, wie viel Geld Sie heute hätten, wenn Sie vor 25 Jahren investiert hätten – und ob es sich jetzt noch lohnt, einzusteigen.
Häufiges Desinfizieren der Hände strapaziert die Haut. Eine Drogeriekette warb für ein »hautfreundliches« Desinfektionsmittel – ein irreführendes Versprechen, sagt der Europäische Gerichtshof.
Immer häufiger entstehen große Schäden durch Hochwasser oder Brände, die wohl durch den Klimawandel verstärkt werden. Versicherungen erhöhen deshalb ihre Prämien. Werden bald ganze Regionen nicht mehr versicherbar sein?
Wer stemmt die Investitionen in die neuen Stromtrassen? Tennet, größter Netzbetreiber in Deutschland, wollte sein Netz an den Bund verkaufen. Der Deal ist vom Tisch. Nun werden andere Optionen durchgespielt.
Wegen Problemen an Schweißnähten muss Siemens ICE-Züge zurückhalten. Die Bahn erhält bestellte Fahrzeuge wohl später – ist aber nach eigenen Angaben vorbereitet.
Mehr Streiks, mehr ausgefallene Arbeitstage: Deutschland hat 2023 bei Arbeitskämpfen ein außergewöhnlich intensives Jahr erlebt. Wie es 2024 weitergeht, dürfte vor allem von einer Branche abhängen.
Das BYD-Logo ist bei der Fußball-EM omnipräsent: Der chinesische Autokonzern hat Volkswagen als Sponsor verdrängt. Nun sollen die Elektrofahrzeuge auch Deutschlands Straßen erobern. Doch viele Kunden fremdeln noch.