Schlagzeilen
WikiLeaks, internationaler Haftbefehl, Asyl in der Botschaft Ecuadors, drohende Auslieferung an die USA: Seit 2006 beschäftigt Julian Assange die Welt. Die Chronologie des juristischen Tauziehens um den Whistleblower.
Während einer Haushaltsdebatte haben Demonstranten das Parlament in Nairobi gestürmt und teilweise in Brand gesetzt. Die Polizei antwortete mit Schüssen, es wurden offenbar mehrere Menschen getötet und viele verletzt.
Sie soll ausdrücklich als Ansporn auch für andere Länder verstanden werden: Dänemark will die weltweit erste CO₂-Steuer auf die Produktion von Milch und Fleisch einführen. Sogar die Bauern sind dafür.
Die kenianische Regierung plant, einige Steuern zu erhöhen. Tausende Menschen protestierten dagegen in der Hauptstadt - und drangen teils auf das Parlamentsgelände vor. Die Lage derzeit ist unklar, offenbar gab es Tote und Verletzte.
Nach 14 Jahren juristischem Gezerre ist Julian Assange, der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, auf dem Weg zu seiner Familie. Der Preis: ein Teilgeständnis. Seine Anhänger feiern die Freilassung als Sieg der Meinungsfreiheit.
Moskau blockiert 81 europäische Onlineangebote. Die russische Führung will so EU-Sanktionen gegen russische Medien vergelten.
Bis heute ist Artillerie-Munition in den Bundeswehr-Depots Mangelware, das Wehrressort will im großen Stil Nachschub bestellen. Ein neuer Deal hat nach SPIEGEL-Informationen den Rekord-Umfang von bis zu 15 Milliarden Euro.
Er gehört zu den markanten Gebäuden der Frankfurter Skyline: der Trianon-Turm, auf dem seit Jahrzehnten das Logo der DekaBank prangt. Die zieht in diesem Jahr aus – und der Bürohausbetreiber ist pleite.
ESG: Blackrock und die Folgen - Wie nachhaltiges Investieren die Bürokratie in Deutschland befördert
Jahrelang propagierte der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock grüne Geldanlagen, nun zieht er sich zurück. Dafür werden Tausende Mittelständler in Deutschland zahlen müssen.
Erstmals sollen die Treibhausgas-Emissionen von Schweinemast- und Milchbetrieben besteuert werden. Der Vorstoß soll Dänemark helfen, sein Klimaziel zu erreichen.
Gegen Russlands Ex-Verteidigungsminister Schoigu und Armeechef Gerassimow sind vom Internationalen Strafgerichtshof Haftbefehle erlassen worden - wegen Verdachts auf Kriegsverbrechen. Moskau bezeichnete die Entscheidung als "heiße Luft".
Maßnahmen für klimafreundlicheres Fliegen verteuern die Tickets. Die Lufthansa will die Kosten nun an Passagiere weitergeben – und führt eine Umweltabgabe ein, gestaffelt nach Streckenlänge und Komfortklasse.