Schlagzeilen
Fabio De Masi und Thomas Geisel sind die Spitzenkandidaten des Bündnisses Sahra Wagenknecht für die Europawahl. Zwei Männer, die schon eine politische Karriere hatten - allerdings in unterschiedlichen Parteien. Von K. Palzer und C. Ullrich.
Ein deutschstämmiger Whistleblower berichtete im SPIEGEL über Sicherheitsprobleme am Boeing-Langstreckenflieger 787. Nun bekommt er Unterstützung von einem hochrangigen Ex-Manager.
Die Erholung von der Corona-Pandemie und höhere Ticketpreise haben bei Fluggesellschaften in aller Welt die Kassen klingeln lassen. Auch in diesem Jahr dürften die Gewinne noch einmal kräftig zulegen.
Ein Berliner Staranwalt soll Hunderttausende aus Moskau für die Verteidigung des Tiergarten-Mörders erhalten haben. Zuvor verteidigte er bereits SED-Größen.
Vor den Landtagswahlen in Thüringen warnt der Verfassungsschutzpräsident vor Demokratiefeinden. Dabei sieht er Parallelen zur Weimarer Republik. Sie seien "leider unübersehbar".
Die jüngsten Entscheidungen internationaler Gerichte zum Gazakrieg scheinen wirkungslos zu bleiben. Der israelische Feldzug muss dennoch juristisch geprüft werden – nur so behält das Völkerrecht seine Glaubwürdigkeit.
Der Staat muss sich endlich entschlossener gegen den militanten Islamismus zur Wehr setzen. Dafür gibt es mehrere Hebel.
Nach der Messerattacke in Mannheim fordert Grünen-Chefin Lang bei Caren Miosga ein härteres Vorgehen gegen Islamismus. CDU-Politiker Laschet erklärt, man dürfte nicht den Fehler machen, die Gefahr zu unterschätzen. Von Lukas Weyell.
Auf Fußball-Fanmeilen Schwarz-Rot-Gold-Fahnen zu schwenken, ist erst seit dem Sommermärchen 2006 die neue deutsche Normalität. Wenige Tage vor der Heim-EM läuft die Produktion des Jubel-Accessoires bereits auf Hochtouren.
Minister Habeck hatte es als großen Erfolg gefeiert: Deutschland sei beim Klimaschutz auf Kurs, erklärte er im März.
Ballons voller Müll schickte Nordkorea vor wenigen Tagen über die Grenze des verfeindeten Nachbars. Nun hat Südkorea ein 2018 geschlossenes Militärabkommen aufgekündigt. Pjöngjang war den Schritt bereits gegangen.
Anders als Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) geht der Expertenrat für Klimafragen davon aus, dass Deutschland sein Klimaziel für 2030 verfehlt. Das teilte das Beratergremium am Montag in Berlin mit. Bis zum Jahr 2030 soll der deutsche Ausstoß an Treibhausgasen um mindestens 65 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken.