Schlagzeilen
Die Regierung von Viktor Orbán steht im Verdacht, Moskau mit Live-Updates von Brüsseler Gipfeln versorgt zu haben. In der EU wächst die Bereitschaft, hart gegen Ungarn vorzugehen, sollte der Ministerpräsident wiedergewählt werden.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist enttäuscht: Die Menschen im Land stimmen gegen ihre umstrittene Justizreform. Bemerkenswert ist die Wahlbeteiligung.
Nach dem Wahldebakel wollen die SPD-Chefs eine Personaldebatte verhindern, indem sie selbst dazu aufrufen. Ihr Kalkül scheint aufzugehen – zumindest für den Moment.
Die geplante Justizreform von Italiens Ministerpräsidentin Meloni ist offenbar gescheitert. Bei einem Referendum stimmten laut ersten Hochrechnungen etwa 54 Prozent der Italiener dagegen.
Arbeitslosigkeit und Armut tauchen im Programm der AfD praktisch nicht auf. Trotzdem konnte sie jetzt besonders bei Menschen punkten, die ihre finanzielle Lage als schlecht einstufen. Forscher sprechen von einem »kulturellen Backlash«.
Die FDP zieht Konsequenzen aus der Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz. Beim Parteitag im Mai will sich der Parteivorstand nach SPIEGEL-Informationen komplett neu aufstellen.
Ungarns Außenminister soll während EU-Gipfeln mit Russlands Führung telefoniert und Informationen durchgestochen haben - das berichtet die Washington Post. Brüssel und Berlin zeigen sich tief besorgt - Ungarn bestreitet die Vorwürfe vehement.
Immer wieder wird in Produkten für Kinder Asbest gefunden. Die Stiftung Warentest hat nun 18 Sand-Fabrikate unter die Lupe genommen. Ein Drittel davon war mit dem krebserregenden Stoff verseucht.
Die Wette von Ex-Premier Édouard Philippe geht auf: Er ist der große Gewinner der Kommunalwahl in Frankreich – und zieht gestärkt in die Schlacht ums höchste Staatsamt. Kann er die Rechten vom Élysée fernhalten?
Der Fall Collien Fernandes schlägt weiter hohe Wellen. Mehr als 250 bekannte Frauen fordern von der Bundesregierung, das Thema digitale sexualisierte Gewalt anzupacken. In einem Zehn-Punkte-Papier sprechen sie sich für härtere Regeln aus.
Mit einem Ultimatum hatte US-Präsident Trump Iran in die Knie zwingen wollen. Dann zog er zurück. Die Reaktion an den Börsen könnte deutlicher nicht ausfallen.
Öffentlich spielte Wladimir Putin russische Wirtschaftsprobleme lange runter. Nun kann auch er die schwachen Zahlen nicht mehr leugnen. Seine Erklärung: zu viele Feiertage.