Schlagzeilen
Parteiinterne Tricksereien bei der Landtagswahl, Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung: Der bayerische AfD-Landtagsabgeordnete Halemba steht schon länger unter Druck. Jetzt reagiert der Bundesvorstand. Von M. Marks.
Die argentinische Regierung drängt auf die Festnahme von Irans Innenminister Ahmad Wahidi. Er soll 1994 eine Schlüsselrolle beim Anschlag auf ein jüdisches Zentrum gespielt haben. Wahidi befindet sich derzeit auf Auslandsreise.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im April weiter verbessert und ist so gut wie seit fast einem Jahr nicht mehr. Damit könnte die Konjunktur ihr Tief überwunden haben - vor allem dank der Verbraucher.
Weniger als die Hälfte der Menschen in Deutschland wurde zuletzt nach Tarif bezahlt. Zumindest bei größeren öffentlichen Aufträgen des Bundes soll das nach dem Willen von Arbeitsminister Heil aber bald Pflicht werden.
Der Ifo-Index ist im April zum dritten Mal in Folge gestiegen. Insbesondere die Dienstleister sehen ihre Lage positiver. Die Konjunktur stabilisiert sich damit zumindest ein wenig.
Die Betroffenen-Initiative "Eckiger Tisch" spricht von einem einmaligen Vorgang: Zwei Missbrauchsbeauftragte aus dem katholischen Bistum Augsburg kündigen ihren Rücktritt an - und finden deutliche Worte.
Deutsche Sicherheitsbehörden warnen schon lange vor zunehmender Spionage aus China. Die aktuellen Verdachtsfälle zeigen, wie real die Gefahr verdeckter Einflussnahme auf die Politik derzeit ist. Wie geht China dabei vor? Von Florian Flade.
Den mutmaßlichen China-Spion will er kündigen, auch für ihn selbst hat die Affäre nun Konsequenzen: Maximilian Krah bleibt zwar Spitzenkandidat der AfD bei der Europawahl, soll aber in die zweite Reihe rücken.
Der erste Zeuge im Schweigegeld-Prozess von New York offenbart, mit welchen Tricks Donald Trump offenbar versuchte, seine Gegner zu vernichten. Schon früh scheint ein System aus Medien, Macht und Manipulation entstanden zu sein.
Ein Mitarbeiter des AfD-Politikers Krah steht im Verdacht, für China spioniert zu haben. Der Beschuldigte sitzt in Untersuchungshaft. Seine Spitzenkandidatur für die Europawahl will Krah deshalb aber nicht aufgeben.
Nordkorea und Iran sind international weitgehend isoliert. Nun intensivieren die beiden autoritär geführten Staaten ihre Beziehungen offenbar weiter. Analysten sind besorgt.
Patriotismus geht anders: Deutschlands Rechtsaußen schauen zu den Autokraten dieser Welt auf. Die Vorwürfe gegen Europaspitzenkandidat Krah und sein Umfeld sollten Wählern eine Warnung sein.