Deutschland
Er galt als Terrorist, nun soll er nach Deutschland kommen: Friedrich Merz will mit dem syrischen Präsidenten al-Sharaa über Abschiebungen sprechen. Damit distanziert sich der Kanzler von seinem Außenminister Wadephul.
Kanzler Merz hat sich in die aktuelle Debatte um die Rückkehr syrischer Flüchtlinge eingeschaltet: Er rechne jetzt, da der Bürgerkrieg zu Ende ist, damit, dass viele Syrer freiwillig in ihre Heimat zurückkehrten, sagte er. Straftäter sollen abgeschoben werden.
Die iranische Kinderbraut Goli Kouhkan lebt seit sieben Jahren im Todestrakt, im Dezember soll sie gehängt werden. Ihre einzige Chance laut Aktivisten: eine »Blutgeld«-Zahlung in Höhe von fast 100.000 Euro.
Er verbreitete Bilder seiner Massaker auf TikTok: Der Milizionär Abu Lulu rühmte sich als »Schlächter vom Sudan«. Nun will die berüchtigte RSF-Miliz ihren eigenen Kämpfer angeblich inhaftiert haben.
Einen Monat nach der Parlamentswahl in Tschechien hat der EU-kritische Milliardär Babis einen Koalitionsvertrag mit rechten Bündnispartnern unterschrieben. Ukraine-Hilfen lehnen sie ebenso ab wie Klimaschutz. Von M. Allweiss.
Die Russen erlangen zunehmend die Kontrolle über die Stadt Pokrowsk im Donbass. Doch die ukrainische Führung will ihre Soldaten nicht abziehen. Es geht offenbar auch darum, US-Präsident Trump zu beeindrucken.
Im Oktober war nur etwa jeder zweite Fernzug pünktlich. Damit erreicht die Deutsche Bahn einen neuen Tiefpunkt. Grund für die schlechte Quote sind laut Unternehmen vor allem die vielen Baustellen.
Große Teile Syriens sind zerstört. Außenminister Wadephul sieht dort aktuell kaum Chancen für ein würdiges Leben - und damit für Rückkehrer. In der Union schlug das Wellen. Doch liegen die Positionen wirklich weit auseinander? Von S. Henkel.
Vor der Bundestagswahl umwarben die Parteien junge Wähler vor allem auf Social Media. Laut einer Studie unterschied sich die Sichtbarkeit dabei stark: Die Nutzer erreichten öfter Botschaften der politischen Ränder.
Der Mitarbeiter eines AfD-Abgeordneten wollte sich vor Gericht einen Hausausweis für den Bundestag erstreiten. Doch die Richter winken ab: Der Mann habe enge Drähte zu Putins Propagandisten.
Nach Berichten über Gräueltaten in Al-Faschir im Sudan hat der Internationale Strafgerichtshof eine Untersuchung angekündigt. Derweil flüchten laut UN Zehntausende aus der Region Kordofan - aus Angst vor Kämpfen.
Mit dem Versprechen vom »ethisch einwandfreien Kaffee« macht Starbucks ein Milliardengeschäft. Nun verklagen brasilianische Arbeiter den Konzern. Der SPIEGEL hat die Vorwürfe vor Ort geprüft.