Schlagzeilen
Bei einem Einsatz im Gazastreifen hat die israelische Armee drei Geiseln getötet. Die Männer waren irrtümlich als Bedrohung eingestuft worden.
Nach israelischen Schätzungen werden noch 112 Geiseln im Gazastreifen festgehalten.
Die Universität Bayreuth untersucht nach Plagiatsvorwürfen die Doktorarbeit von AfD-Chefin Weidel. Ein Gutachten hatte in der Arbeit von 2011 mehrere Verdachtsstellen aufgelistet. Weidel wies die Vorwürfe zurück und sprach von einer Kampagne.
Plagiatesucher werfen der AfD-Bundeschefin vor, in ihrer Doktorarbeit bei einzelnen Passagen Quellen nicht oder nicht ausreichend gekennzeichnet zu haben.
Die US-Regierung übt immer offener Kritik am Vorgehen von Benjamin Netanyahu in Gaza und verlangt eine neue militärische Taktik im Krieg gegen die Hamas. Kommt es zu einem Kurswechsel?
Die letzten 300 Soldatinnen und Soldaten sind zurück in Deutschland. Verteidigungsminister Pistorius würdigte den Einsatz als "exzellente Leistung". Doch über allem schwebt die Sinnfrage. Von K. Küstner und U. Hauck.
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei einem Einsatz im Gazastreifen drei Geiseln der Hamas getötet. Die Menschen seien fälschlicherweise als Bedrohung identifiziert worden.
Jan Marsalek soll nicht nur für den Wirecard-Skandal verantwortlich sein, sondern auch für Russland spioniert haben. Zudem soll er die Wagner-Söldner offenbar neu aufstellen.
Der britische Premier sucht ein Thema, um aus dem Umfragetief zu kommen – und setzt auf die Migrationsdebatte. Doch seine Videos auf Social Media zur Abschiebepolitik irritieren sogar die eigene Partei.
Beim EU-Gipfel gab es keine Einigung auf eine Position zum Gazakrieg. Allerdings werden die Forderungen nach deutlicherer Kritik am israelischen Militäreinsatz lauter.
Einstimmigkeit ist in der EU schwer zu erreichen. Beim Gipfel in Brüssel gelang es nur dank einer Kaffeepause für Ungarns Premier Orban. Dauerhaft etablieren will Kanzler Scholz dies aber nicht. Die EU-Kommission will der Ukraine weiter helfen - auch ohne Ungarn.
Der EU-Gipfel ist an seiner wichtigsten Stelle gescheitert: Das Ukraine-Hilfspaket wird es vorerst nicht geben – weil Viktor Orbán es so will. Ungarns Regierungschef wird versuchen, die EU weiter zu erpressen.