Schlagzeilen
Nach dem Angriff der Hamas auf Israel gibt es auch in Deutschland antisemitische Ausschreitungen. Der Sozialwissenschaftler Timo Reinfrank erklärt, warum er Repressionen nicht für die richtige Antwort hält - und was Bildung jetzt leisten kann.
Kurzzeitig sah es so aus, als könnte der US-Kongress im von radikalen Republikanern angezettelten Chaos mit einer Übergangslösung zur Handlungsfähigkeit zurückkehren. Diese wurde nun aber abgelehnt. Stattdessen soll weiter abgestimmt werden.
Seit Tagen warten Lkw mit dringend benötigter Hilfe für die Menschen im Gazastreifen am Grenzübergang Rafah. Politisch schien der Weg schon frei und nun sind offenbar auch die Straßenschäden behoben. Erste Lkw könnten in Kürze passieren.
Die Linke im Bundestag muss um ihren Fraktionsstatus fürchten, der erste Abgeordnete ist nun zur SPD gewechselt. Die Sozialdemokraten wittern eine Chance.
Die ukrainische Armee hat offenbar den Fluss Dnipro überquert. Zwei Dörfer sollen bereits zurückerobert worden sein.
Präsidentin Zuzana Čaputová verschiebt die Ernennung der neuen slowakischen Regierung – sie könne die Nominierung von Rudolf Huliak, der nicht an die Bedrohung der Klimakrise glaube, als Umweltminister nicht akzeptieren.
Im Westjordanland sind nach palästinensischen Angaben am Donnerstag bei Auseinandersetzungen zehn Menschen getötet worden.
Verletzte Beamte, anhaltende Gewalt in Neukölln: Die Berliner Polizeipräsidentin sieht die Einsatzkräfte am Limit. Nun werden Polizisten aus anderen Ländern und vom Bund angefordert.
Der Hamburger Ex-Justizsenator und Grünenabgeordnete Till Steffen spricht sich für robuste Polizeieinsätze bei Anti-Israel-Protesten aus – und fordert Innenministerin Nancy Faeser auf, härter durchzugreifen.
Die Blockade im US-Repräsentantenhaus soll mit einer Zwischenlösung überwunden werden. Der Republikaner Jordan will auf eine dritte Abstimmung als Sprecher verzichten - die Befugnisse des provisorischen Vorsitzenden McHenry sollen erweitert werden.
Der Thüringer FDP-Chef Thomas Kemmerich hat drei Schritte genannt, um die Beliebtheit der AfD zu reduzieren. Brandmauern betrachtet er als realitätsfern und selbstzerstörerisch.
Das US-Repräsentantenhaus ist noch immer ohne Sprecher. Nach zwei Niederlagen will Jim Jordan – zumindest vorübergehend – von seiner Kandidatur absehen.