Schlagzeilen
Israel hat den Gazastreifen von der Außenwelt abgeschnitten: Strom, Wasser und Lebensmittel werden knapp, Bewohner schildern wahllose Luftangriffe ohne Vorwarnung. Es droht eine humanitäre Katastrophe.
Eine Parteispende an die CDU Köln im Jahr 2017 könnte nach Recherchen des ARD-Politikmagazins Kontraste und "Zeit online" illegal gewesen sein. Die CDU hat deshalb Selbstanzeige bei der Bundestagsverwaltung erstattet.
"So etwas haben wir bisher noch nie gesehen", sagt der Sprecher der Israelischen Armee. Im Kibbuz Kfar Aza haben Terroristen der Hamas israelische Zivilisten brutal ermordet.
Russland ist bei der Wahl für einen Sitz im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen gescheitert. Bulgarien und Albanien bekamen bei dem Votum für osteuropäische Staaten in der UN-Vollversammlung in New York am Dienstag die nötige Mehrheit der 193 UN-Mitglieder.
Die Ampelkoalition und die Union planen im Bundestag einen gemeinsamen Antrag zu Israel. Die Linksfraktion wurde nicht gefragt, sie übt scharfe Kritik an dem Verfahren.
Auch in Klassenzimmern sorgt die Eskalation des Nahost-Konflikts für Streit. Lehrer fragen zum Beispiel die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus um Rat, wie sie mit der Lage und Schülern umgehen sollen.
Irland will einen riesigen Staatfonds gründen. Möglich macht das ein milliardenschweres Haushaltsplus. Dabei stand das Land noch vor einigen Jahren kurz vor der Staatspleite.
Kanzler Scholz lädt Präsident Macron und die Regierungsspitzen beider Länder in seine Hamburger Heimat. Das Treffen soll der Wiederannäherung dienen – wird aber von der Krise in Nahost überschattet.
Ist es Tiktok? Oder das Ideal der »richtigen Männlichkeit«, das verfängt? So erklären Forscher die Wahlerfolge der AfD in der Generation U30.
Sie wollten einen der ihren begraben, dann schlug die russische Rakete ein: Im ukrainischen Hrosa wurde eine ganze Trauergemeinde getötet. Viele Überlebende können den Verlust noch nicht begreifen.
Kiew und Israel werden vorerst wohl nicht um amerikanische Militärhilfe konkurrieren müssen. Doch auf Dauer könnte sich das ändern: Aufmerksamkeit, Geld und Flugabwehrsysteme sind knappe Ressourcen.
Die Bewohner der Erdbeben-Region in Afghanistan haben fast alles verloren: Angehörige, ihr Zuhause und ihren Besitz. Sie müssen die Toten begraben und aus Sorge vor Nachbeben im Freien schlafen. Von Charlotte Horn.